AdUnit Billboard
Amnesty Bad Mergentheim - „Gegen das Vergessen“

644 Briefe für Menschen in Notlagen

Von 
ai
Lesedauer: 

Bad Mergentheim. Auch im Jahr 2021 hat Amnesty Bad Mergentheim wieder am weltweiten Briefmarathon teilgenommen, an dem sich jedes Jahr bis zu fünf Millionen Menschen rund um den Erdball beteiligen: Er gilt Menschen, die zu Unrecht inhaftiert und ihrer Menschenrechte beraubt sind. In den Briefen, Appellen und E-Mails an Regierungsverantwortliche wird auf ihr Schicksal aufmerksam gemacht und ihre Freilassung gefordert. So wurden aus Bad Mergentheim 644 Briefe trotz eingeschränkter Aktionsmöglichkeiten auf den Weg geschickt.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Die Briefe gelten folgenden Personen: Dem ägyptischen Menschenrechtsanwalt Mohamed El-Baqer, der seit 2019 ohne Anklage oder Prozess unter unmenschlichen Bedingungen inhaftiert ist. Der chinesischen Journalistin Zhang Zhan, die über den Covid-19-Ausbruch in Wuhan berichtet hatte und zu vier Jahren Haft verurteilt wurde. Und Bernardo Caal Xol aus Guatemala, der als Verteidiger der indigenen Maya-Gemeinschaften der Q’eqchi’, deren Lebensgrundlage durch den Bau eines Kraftwerkes bedroht ist, zu drei Jahren Haft verurteilt wurde.

Die trotz Corona erfreuliche Anzahl an Briefen konnte vor allem auch durch die engagierte Teilnahme der Gewerblichen Schule mit Technischem Gymnasium, des Wirtschaftsgymnasiums und des Deutschorden-Gymnasiums erreicht werden.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Dass der Briefmarathon wirkt, konnte die Amnesty-Gruppe nach dem Briefmarathon 2020 erfahren: Germain Rukuki aus Burundi, für den Appelle verschickt worden waren, kam kurz nach dem Briefmarathon frei: Er hatte sich gegen die Anwendung der Folter in seinem Heimatland engagiert und wurde zu einer 32-jährigen Haft verurteilt. ai

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1