Zur Flüchtlingsarbeit - Falsche Zahlen in der Montagsausgabe 572 in der Kurstadt, nicht im Kreis

Von 
red
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Bad Mergentheim/Main-Tauber-Kreis. Über die Flüchtlingsarbeit im Landkreis und in der Stadt Bad Mergentheim berichteten wir in unserer Montagsausgabe. Die Redaktion bedauert, dass dabei Zahlen durcheinander geraten sind und stellt dies nun wie folgt richtig:

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In Bad Mergentheim (und nicht im gesamten Landkreis) leben derzeit 572 Asylsuchende, die Zahl setzt sich im Einzelnen wie folgt zusammen: 131 Asylbewerber (also Menschen, über deren Antrag auf Asyl noch nicht entschieden wurde), 339 anerkannte Flüchtlinge, 41 Menschen, die als Angehörige von anerkannten Flüchtlingen im Rahmen des Familiennachzuges zu uns gekommen sind und 61 Geduldete (also Menschen, deren Antrag auf Asyl abgelehnt wurde, bei denen die Abschiebung aber ausgesetzt oder noch nicht vollzogen ist). Die 572 Asylsuchenden kommen vor allem aus Syrien (251), aus dem Irak (63), Nigeria (55) und Somalia (52).

Das Landratsamt des Main-Tauber-Kreis vermeldet zudem folgende Zahlen: „Im Jahr 2020 wurden insgesamt 123 Asylbewerber dem Main-Tauber-Kreis zugewiesen. Derzeit sind die vier Gemeinschaftsunterkünfte (Bad Mergentheim mit zwei Unterkünften, Külsheim und Tauberbischofsheim) mit insgesamt 168 Asylbewerbern belegt. Es sind dort Familien und Einzelpersonen untergebracht, lediglich in Tauberbischofsheim sind nur männliche Einzelpersonen in der Gemeinschaftsunterkunft untergebracht.

In die Anschlussunterbringung in den Kommunen des Landkreises wurden 2020 insgesamt 119 Personen zugewiesen.“ red