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Gemeinderat Assamstadt

Packstation auf Weg gebracht

Elternbeiträge für Kindergärten werden moderat angehoben

Von 
Klaus T. Mende
Lesedauer: 

Assamstadt. In seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause befasste sich der Assamstadter Gemeinderat mit der Fortschreibung der Elternbeiträge im Kindergarten St. Marien für das Jahr 2022/23.

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Bedarfsorientiertes Angebot

Die Träger und die Fachkräfte in den Einrichtungen gewährleisteten auch in Zeiten der Pandemie und des Ukraine-Krieges ein bedarfsorientierte und qualitativ beachtliches Angebot der frühkindlichen Bildung und Betreuung und leisteten damit einen essenziellen Beitrag zur gesellschaftlichen Stabilisierung in der Krisenzeit, so Kämmerer Josef Scherer in seinem Sachvortrag. Die Sicherstellung dieses Angebots beanspruche die Träger jedoch nicht nur in einem hohen Maße organisatorisch, sondern schlage besonders auch finanziell zu Buche.

Vertreter von Städtetag, Gemeindetag und Kirchenleitungen hätten sich vor diesem Hintergrund darauf verständigt, die Kostensteigerung zumindest zu einem gewissen Teil auch bei ihrer gemeinsamen Empfehlung zur Fortschreibung der Beiträge zu berücksichtigen und schlagen eine Erhöhung der Elternbeiträge vor. Selbige bleibe jedoch erneut hinter der Entwicklung der tatsächlichen Kostensteigerung zurück. Das angestrebte Ziel bleibe ein Kostendeckungsgrad von 20 Prozent durch Elternbeteiligung. Für den örtlichen Kindergarten ergeben sich für die Kindergarten- und Krippenplätze somit eine moderate Anhebung der Sätze. Der Gemeinderat votierte einstimmig für die Erhöhung.

Einstimmiges Votum

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Ebenso einmütig sprach sich das Gremium für das Baugesuch zur Schaffung einer DHL-Packstation Am Mergentheimer Pfad in Assamstadt (beim Einkaufsmarkt) aus. Sylvia Geißler: „Ich finde das gut, denn dies ist zeitgemäß und sie werden immer mehr frequentiert.“

Claudia Frank warb dann noch für den Quellenweg, der 15 Ortschaften einschließlich Assamstadt miteinander verbinden soll. Hierbei solle ein Pfad entstehen, der der Ortschaften und Menschen miteinander verbinden und Begegnungen möglich mache – ein Weg, der neue Inspiration schenken soll. Die Assamstadter Station soll nahe des Einkaufsmarktes entstehen, Baubeginn soll in Kürze sein.

Abschließend ergriff nochmals Bürgermeister Joachim Döffinger für ein Statement das Wort. Er befasste sich kurz mit dem umstrittenen Nummer-1-Song „Layla“, der zuletzt für einiges Aufsehen gesorgt habe. Der Rathauschef kritisierte die Verbotskultur, die momentan in Deutschland auszumachen sei. Einer Minderheit versuche, vieles zu verhindern und einzuschränken. Er meinte, dass es derzeit wahrlich andere Probleme in diesem Land gebe. Über Geschmack lasse sich immer streiten, doch wenn dieses Lied ein Gassenhauer sei, sollte man dies akzeptieren. Er sehe auch keinen Anlass, solch einen Song aus dem Programm für die kommende Fastnachtskampagne zu nehmen.

Redaktion Mitglied der Main-Tauber-Kreis-Redaktion mit Schwerpunkt Igersheim und Assamstadt

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