Nahe Assamstadt - Staupevirus an einem Fuchs nachgewiesen Für Hunde ist der Erreger sehr gefährlich

Von 
Kuno Throm
Lesedauer: 
Im Raum Assamstadt wurde bei einem Fuchs das für Hunde gefährliche Staupevirus nachgewiesen. © Kuno Throm

Assamstadt. In mehreren Regionen Deutschland, etwa im Bodenseekreis, in Sachsen-Anhalt, in Ostwestfalen, aber auch im Main-Tauber- Kreis, wurden bei Füchsen das Staupevirus nachgewiesen.

AdUnit urban-intext1

In der letzten Wochen wurden vermehrt im Bereich Assamstadt-Stutzstraße, Bobstadter Straße, Rechen Hexenhäusle, Krautheimer Straße zahme Füchse gesehen – kein normales Verhalten von einem Fuchs.

Ein Tier wurde erlegt und zur Untersuchung nach Stuttgart geschickt. Hierbei wurde folgender Befund von den Experten festgestellt: Tollwut negativ, Staupe hochgradig (CDV) (pPCR) positiv.

Die Seuche ist für Hunde sehr ansteckend. Daher raten Experten den Hundebesitzern, den Hund ausreichend grundimmunisieren zu lassen und die Wiederholung nicht zu versäumen. Wenn nicht, ist diese Impfung sofort nachzuholen, bei einer Übertragung auf den Hund ist das Virus nämlich tödlich.

AdUnit urban-intext2

Krank erlegte oder tot aufgefundene Hunde und marderartige Tiere (außer Fuchs) wie Marder, Iltis, Waschbär oder Dachs sollten zur Untersuchung in ein staatliches Veterinäruntersuchungsamt gebracht werden.

Wer einen kranken oder toten Fuchs findet, sollte den Revierinhaber oder die örtlichen Jäger verständigen. Wie immer gilt für alle Laien: Weder lebende noch tote Wildtiere anfassen.