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Leserbrief - Zum Bericht „Steigender Datenmenge Rechnung tragen“ (FN, 20. November) Fragen teils „unzureichend beantwortet”

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Der Bericht von Klaus T. Mende reflektiert im Großen und Ganzen die wesentlichen Kernaussagen der anwesenden oder online zugeschalteten Referenten aus der Mobilfunkindustrie beziehungsweise vom Bundesamt für Strahlenschutz. Kurz und knapp wurden mit journalistischem Können die wichtigsten Argumente, die für einen Bau des neuen Mobilfunkmastens an diesem Standort sprechen, zusammengefasst und sachlich korrekt widergegeben.

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Aber nicht nur ich, sondern auch andere Assamstadter Bürger fragten sich nach Erscheinen des Artikels, wenn über die Hälfte der Zeit der Veranstaltung dafür genutzt wurde, kritische Fragen besorgter Bürger zu beantworten – warum wurde darüber nicht mit auch nur einen einzigen Satz berichtet?

Anscheinend sind die Bedenken, welche die Assamstadter an diesem Abend in der Asmundhalle äußerten, es nicht wert, erwähnt zu werden, oder war dem anwesenden Journalisten selber schnell klar, dass viele Fragen, die gestellt wurden, zum Teil gar nicht oder nur unzufriedenstellend, nach dem Schema „Um den heißen Brei drumrumreden“, beantwortet wurden?

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Veröffentlicht
Von
Klaus T. Mende
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Nach wenigen unzureichend beantworteten Fragen war dem aufmerksamen Zuhörer eh sofort klar, dass die geladenen und online zugeschalteten Referenten auch nur Marionetten der Mobilfunkindustrie sind und sich nicht selbst die seidenen Fäden abschneiden, an denen sie baumeln, was aus ihrer wirtschaftlichen Sicht durchaus nachvollziehbar ist.

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Um eines noch klarzustellen, ich bin kein Mobilfunkgegner. Ich entscheide nur gerne selber, wann, wie oft und vor allem wofür ich mein Smartphone nutze beziehungsweise mit welcher Signalstärke unser WLan zu Hause arbeitet. Hier muss aber der Gemeinderat über eine zusätzliche Dauerbestrahlung von etwa 2200 Einwohnern entscheiden bezüglich des Standortes für den neuen Masten, da andere Standorte aus wirtschaftlichen Gründen für die ATC German Holding ausgeschlossen worden sind und der 40 Meter hohe Mast in naher Zukunft von den Mobilfunkbetreibern wohl auch zusätzlich zur Abdeckung des Umlandes genutzt wird.

Ein neuer Mast für 5G wird kommen – so oder so. Nur bei der Entscheidungsfindung über den Standort muss oberste Priorität haben, ein mögliches Gesundheitsrisiko zu minimieren beziehungsweise zu vermeiden. Die nachfolgenden Generationen werden es euch danken – und außerdem hat die exzessive Nutzung eines Smartphones noch niemanden auf dieser Welt klüger gemacht, reicher dagegen schon.

Aber wie sagte schon Georg Henisch im Jahre 1616: „Gold (Geld) regiert die Welt.“

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