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Dauerbrenner im Gemeinderat - Anselm Deißler war über drei Jahrzehnte im Gremium tätig

„Alleiniger Rekordhalter“ verabschiedet

Von 
Elisabeth Englert
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Eleonore und Anselm Deißler sowie Bürgermeister Joachim Döffinger, der Deißlers langjähriges Engagement würdigte. © Elisabeth Englert

Assamstadt. Nach über 30-jährigen Engagements im Gemeinderat wurde Anselm Deißler im Rahmen der Waldbegehung würdig verabschiedet.

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„Sie sind in unserer Gemeinde der alleinige Rekordgemeinderat.“ In diese Worte legte Bürgermeister Joachim Döffinger bereits viel der Wertschätzung, Anerkennung, aber auch des Bedauerns für den aus dem Gremium ausscheidenden dienstältesten Gemeinderat Anselm Deißler.

Seit 1989 zeichnete dieser mitverantwortlich für die Geschicke seiner Heimatgemeinde, darunter auch mehrere Jahre als stellvertretender Bürgermeister. Vor drei Jahren wurde dieser besondere Einsatz vom Gemeindetag Baden-Württemberg mit Verleihung der Ehrenurkunde und -stele gewürdigt.

Zahlreiche Projekte, bei denen er sich aktiv eingebracht habe, verbänden Assamstadts Bürger mit dessen Namen. Auch ihm persönlich, als „Reingeschmecktem“, habe er Halt und Stütze gegeben, um das Gemeindeschiff gut zu führen, so der Rathauschef emotional. „Ich kriege eine Gänsehaut“, äußerte er bewegt bei der durch Corona verzögerten offiziellen Verabschiedung. Mit Herzblut und Bauchgefühl habe er sich für „seine, für unsere“ Kommune eingebracht. Überdies habe man ihn nicht nur als versierten, umfassend informierten Kommunalpolitiker, vielmehr auch als liebevollen, freundschaftlich verbundenen Menschen kennengelernt. Er werde in den Sitzungen fehlen.

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Persönliche, wertschätzende Worte richtete der Schultes auch an Deißlers Ehefrau Eleonore. „Sie mussten ihren Mann, den Familienvater immer mit der Gemeinde teilen.“

Es sei nicht selbstverständlich, das Familienleben mit den politischen Ämtern abzustimmen.

„Man muss es ertragen können“, schmunzelte Anselm Deißler bescheiden, aber auch gerührt angesichts der lobenden und aufrichtigen Worte seines Gemeindeoberhaupts. Er dankte den Bürgern, die ihm so viele Jahre das Vertrauen schenkten, so dass er sich auch verpflichtet fühlte, diese ehrenamtliche Tätigkeit zu bekleiden. Stets habe er sich im Gremium wohl gefühlt und hätte die „Frischlinge“ noch gerne begleitet. Mit anerkennenden Worten an Familie, Verwaltung, Forst und Presse endeten Deißlers Ausführungen und damit eine über drei Jahrzehnte währende Ära.

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