Gemeinderat Ahorn

Neue Atemschutzgeräte für die Feuerwehr

Fortschrittliche Technik erleichtert das Luftholen und bietet mehr Sicherheit

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sk
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Ahorn. Der Gemeinderat Ahorn beschloss in seiner Sitzung am Dienstag in Eubigheim einstimmig, für die Gesamtwehr Atemschutzgeräte anzuschaffen. Der Angebotspreis der Firma Metzler liegt bei 26 815 Euro. Diese Mittel sind im Haushalt 2023 eingeplant.

Die Feuerwehr Ahorn verfügt derzeit über zwölf Atemschutzgeräte bestehend aus Pressluftatmer, Pressluftflasche, Atemschutzmasken und Lungenautomaten. Die Technik der Atemschutzgeräte hat sich über die Jahre weiterentwickelt und verbessert. Derzeit werden laut Verwaltung Normaldruckgeräte, bei denen der Sauerstoff „angesaugt“ wird, eingesetzt. Bei der neuen Technik werden so genannte Überdruckgeräte verwendet, durch die der Sauerstoff mit geringem Druck eingeblasen wird. Die Vorteile dieser Technik seien eine etwas leichtere Atmung sowie eine wesentlich höhere Sicherheit. Von der Umstellung sind bei der Feuerwehr Ahorn lediglich die Atemschutzmasken und Lungenautomaten betroffen. Die derzeitigen Pressluftatmer und Flaschen könnten weiterverwendet werden, hieß es.

Gemeinderat in Kürze

Das BaugebietRübenäcker III“ in Berolzheim soll in diesem Jahr erschlossen werden. Bevor der Gemeinderat Ahorn über die Satzung beschließen konnte, lag es einmal mehr an Edgar Kraft von Walter Ingenieure, die Stellungnahmen der Öffentlichkeit, der Träger öffentlicher Belange sowie der Nachbargemeinden vorzutragen. Mit je einer Stimme Enthaltung gab der Gemeinderat zu der vorgeschlagenen Behandlung und Abwägung der Stellungnahmen sowie der Satzung sein Okay.

Die nächste Gemeinderatssitzung findet am Donnerstag, 2. März, um 19 Uhr in der Eubigheimer Turnhalle statt.

Diese Verlagerung auf Überdruckgeräte betrifft alle Feuerwehren im Main-Tauber-Kreis. Die Umstellung der Geräte in Ahorn wurde möglichst weit hinausgezögert, da sie bisher die geltenden Vorschriften und Prüffristen erfüllten. Im November 2022 mussten drei von vier Geräten der Abteilung Berolzheim zur Prüfung. Das Ergebnis: Ihre fast 25 Jahre alten Bauteile müssen ersetzt werden. Lungenautomaten und Masken der Abteilung Eubigheim laufen 2024 ab. Die Komponenten müssen laut Verwaltung innerhalb der Feuerwehr Ahorn austauschbar sein, weshalb eine Umstellung von Normaldruckgeräten auf die mittlerweile üblichen Überdruckgeräten für alle Abteilungen zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoll sei.

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Um nach einem Einsatz und nach Atemschutzübungen die Einsatzbereitschaft gewährleisten zu können, sollen vier weitere Geräte angeschafft werden. Sie könnten derzeit als Ersatzgeräte verwendet und später auf das HLF10 übernommen werden. Die Tragkraftspritzenanhänger in Hohenstadt und Schillingstadt sind nicht mit Atemschutzgeräten ausgestattet.

Die Kosten liegen einem Angebot der Firma Metzler zugrunde und belaufen sich auf insgesamt 26 815 Euro. Für die Pressluftatmer gibt es eine um etwa 3000 Euro günstigere Alternative. Die Feuerwehr wägt die Vor- und Nachteile der Geräte ab. Daher könnte sich die Angebotssumme um rund 3000 Euro verringern.

Da die derzeitigen Geräte aus dem Hause Dräger stammen und neue Geräte mit den bisherigen kompatibel sein müssen, wurden keine Vergleichsangebote anderer Herstellern eingeholt. sk