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Kindergarten St. Johannes - Ahorns Bürgermeister Benjamin Czernin feiert seine Premiere als Vorleser

Kids äußerst hungrig auf Bildung

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Begeisterte Kindergartenkinder lauschen den Ausführungen Bürgermeister Benjamin Czernin, der geimpft und tagesaktuell getestet war. © Elisabeth Englert

Eubigheim. Viele große Kinderaugenpaare blicken aufmerksam auf – ja auf wen? Auf niemand Geringeren als Ahorns Bürgermeister Benjamin Czernin, der seine Premiere als Vorleser anlässlich des bundesweiten Vorlesetags bravourös absolvierte.

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Umringt von den Kids des Kindergartens St. Josef sitzt er (geimpft und tagesaktuell getestet) auf dem blauen Spielteppich, ein Plüschhase und ein gar nicht stachliger Igel in der Mitte und liest aus dem zauberhaft illustrierten Bilderbuch „Wir zwei sind Freunde fürs Leben.“

Akzentuiert, kindgerecht, nicht sklavisch am Text klebend und ganz auf die jungen Zuhörer eingehend, schuf er eine Atmosphäre, die es den Kindern ermöglichte, sich mit den Abenteuern der zu erwartenden Protagonisten, dem Hasen und dem Igel zu identifizieren.

Freundschaft, Vertrauen, Eifersucht oder Missverständnisse werden kindorientiert und gefühlvoll thematisiert und fesseln die gebannt lauschenden Buben und Mädchen, haben sie doch alle schon solche Situationen erlebt.

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Die ausdrucksstarken Bilder erleichtern das Abtauchen in die Fantasiewelt, an Bach, Wiese oder in die Baumhöhle. Der stets am dritten Freitag im November stattfindende bundesweite Vorlesetag stand unter dem Motto „Freundschaft und Zusammenhalt“, was gleichzeitig das Jahresthema des Kindergartens sei, erklärte Leiterin Carmen Ihle. Nicht nur beim Lesen, auch in ganz alltäglichen Begebenheiten sei es gegenwärtig. Der Umgang miteinander oder die Vielfalt, der die Einrichtung besuchenden Kinder mit ihren unterschiedlichen Ethnien gehören ebenso dazu wie die Beteiligung an der kürzlichen Aktion „Kinder helfen Kindern“ und der Bau des neuen Spielgeräteschuppens. Mittels Einführung von Handpuppen würden Situationen erlebbar gemacht und Wege erarbeitet, wie Konflikte gelöst werden könnten.

Angemeldet auf der Homepage des Vorlesetags mit „Der Bürgermeister liest vor“, verbanden die Erzieherinnen Jahres- und Vorlesethema mit den pädagogischen Aspekten des Vorlesens. Sei es Spracherwerb, Empathie, sich Einlassen oder Zuhören können, in Welten abtauchen, die Fantasie anregen oder einfach nur Stillsitzen, Vorlesen mache nicht nur Spaß, sondern sei ein unerlässlicher Baustein guter Bildung.

Ein elementarer Beitrag hierzu werde alltagsintegriert im Kindergarten geleistet. Doch gehe es in den Familien mehr und mehr verloren, obwohl das stete Bedürfnis nach Vorlesen bestehe.

Immer wieder zögen Kinder ein Buch aus dem Regal und kämen mit der Bitte: „Liest du mir was vor?“ Angesichts der gebannt lauschenden Gruppe wenig überraschend.

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So wurde auch der Rathauschef für seinen Einsatz mit einem begeisterten „Jaaa, das war schön“ sowie einem kräftigen Applaus belohnt. Und weil auch er selbst von der Geschichte über die Freundschaft so angetan war, überraschte er sein Publikum mit dem nächsten Band der Reihe, „Wir zwei im Winter“. Wer weiß, vielleicht findet er, wenn die ersten Schneeflocken fallen, noch einmal den Weg auf den blauen Spielteppich. een

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