Umfangreich alarmiert

Holzofen raucht in Schillingstadt die Wohnung voll

Von 
Elisabeth Englert
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Der dicke schwarze Qualm ist abgezogen, die Abteilungskommandanten Wetterich (vorne im Bild), Berberich (Zweiter von rechts) belüften mit weiteren Feuerwehrmännern das Haus. © Elisabeth Englert

Schillingstadt. „Besser so“, kommentierte Abteilungskommandant Elmar Wetterich den Einsatz der Ahorner Wehren sowie der Feuerwehren von Boxberg, Unterschüpf und Bad Mergentheim. Auf Grund der unklaren Gefahrenlage für Personen sei relativ groß alarmiert worden, erklärte Ahorns Kommandant Tobias Gehrig. Was war geschehen? Am Dienstagnachmittag um 14:09 Uhr erreichte die Feuerwehren die Alarmierung bezüglich eines Wohnhausbrandes mit Personen in Gefahr in der Turnhallenstraße. Der Wohnhausbrand erwies sich jedoch als die starke Rauchentwicklung infolge eines normalen Holzfeuers im Ofen, dessen Rauch nicht durch den Kamin abziehen konnte. Der Bewohner des Hauses hatte Feuer angemacht, Fenster geöffnet und war zu einem Spaziergang aufgebrochen. Aufmerksame Bürger sahen dicken Qualm aus den Fenstern steigen und alarmierten in großer Sorge um den möglicherweise noch in hilflosem Zustand im Haus befindlichen Bewohner die Feuerwehr. Nach schneller Klärung der Sachlage informierte Kommandant Wetterich die Leitstelle, so dass die alarmierten Wehren größtenteils abrücken beziehungsweise umkehren konnten. Die Wohnung wurde belüftet. Mittels eines Lüfters wurde frische Luft reingeblasen, der Rauch nach draußen verdrängt, die Unbedenklichkeit durch fachkundige Messungen mit einem Gasmessgerät festgestellt. „Im Nachhinein muss man froh sein, dass die Nachbarschaft so aufmerksam ist. Denn man weiß nie, was tatsächlich dahintersteckt“, gab Gehrig abschließend zu Bedenken. Der Einsatz war um 15:30 Uhr beendet.  

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