Volkstrauertag

Beschwerlicher, aber lohnenswerter Weg

Ahorns Bürgermeister Benjamin Czernin appelliert an alle, sich für Frieden zu engagieren

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Auch in Eubigheim fand eine Gedenkfeier zum Volkstrauertag statt. © Gemeinde

Eubigheim. Der Ukrainekrieg zog sich wie ein roter Faden durch die Gedenkstunde anlässlich des Volkstrauertags am Kriegerdenkmal vor dem Rathaus. Gerade die Erinnerungen an die Millionen Toten müsse für alle persönlich Aufforderung sein, tagtäglich den Weg des Friedens zu gehen, mahnte Ahorns Bürgermeister Benjamin Czernin. „Ein Weg, der lang und beschwerlich, aber nicht weniger lohnenswert ist“, so sein Appell.

Während in den zurückliegenden Jahren das Gedenken an die Opfer der beiden Weltkriege im Vordergrund stand, werde dies überlagert von der Betroffenheit über den aktuellen Krieg in deutscher Nachbarschaft im Herzen Europas, beschrieb Ortsvorsteher Roland Englert seine Gefühle. Was viele nicht mehr für möglich gehalten hätten, sei eingetreten, so dass der Volkstrauertag eine Aufforderung zu Frieden und Versöhnung sei.

Dekan Rüdiger Krauth rief die Bilder von in Trümmern liegenden, zerbombten Städten und aufsteigenden Rauchsäulen ins Gedächtnis und rief in seinem geistlichen Impuls ebenfalls zur Überwindung von Gewalt und Kriegen auf. Mit dem Antikriegslied „Sag mir, wo die Blumen sind“ sowie der „Friedensvision“ verlieh der katholische Kirchenchor unter Leitung von Theodor Spannagel der Gedenkfeier einen würdevollen Rahmen. een

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dpa
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