Suedlink - Trasse führt an drei Ortsteilen von Ahorn vorbei „Aufgegraben, Rohre verlegt, zugeschüttet“

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sk
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Ahorn. Zur Gemeinderatsitzung am Dienstag im Lernhaus Ahorn brachte Bürgermeister Elmar Haas neue Informationen zum Thema Suedlink-Trasse mit.

Korridore seit längerem bekannt

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Der Verlauf der Strom-Autobahn durch ganz Deutschland werde nun immer konkreter. Auf Gemarkung Ahorn werden laut Gemeindeoberhaupt zwei Rohre verlegt, dazu benötigt man einen Korridor von acht Metern Breite. Davon betroffen seien Schillingstadt, Berolzheim und Eubigheim.

„Wir haben noch keine parzellenscharfe Abbildung“, sagte Haas, die Korridore seien jedoch seit längerem bekannt.

Ratsmitglied Uwe Baumann meinte dazu: „Das ist schon hart, wenn man von Norden nach Süden eine Leitung legt und dann gleich drei Ortsteile von Ahorn betroffen sind.“

Gemeinde wird noch angehört

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Bürgermeister Haas erwiderte, dass die Gemeinde im Planfeststellungsverfahren noch angehört werde. Zudem habe es mehrere Informationsveranstaltungen gegeben, bei denen diese Trassen schon immer gezeigt wurden.

Felder weiter bewirtschaftbar

Seiner Meinung nach gehen sie weit genug an den Orten vorbei. Haas: „Es wird aufgegraben, die Rohre werden verlegt und es wird wieder zugeschüttet – das Feld ist danach nach wie vor bewirtschaftbar.“ Jeder Bürger könne außerdem nach wie vor seine Bedenken vorbringen. sk

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Info: Auf der Homepage www.transnetbw.de/de/suedlink gib