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SPD-Kreistagsfraktion tagte - Über Abfallwirtschaft, Katastrophenschutz und die Fortführung des Probebetriebs auf der Frankenbahn diskutiert

Überführung in einen Regelbetrieb in Trägerschaft des Landes gefordert

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Adelsheim. Bei ihrer jüngsten Sitzung besprachen die Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion ausführlich die zurückliegende Kreistagsklausur, die intensiv und transparent die Entwicklung, die Projekte und Zielsetzungen der Abfallwirtschaft des Kreises zum Thema hatte.

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Fraktionsvorsitzende Heide Lochmann lud dazu nach Adelsheim ein und lobte die umfassende Information des Kreistags: „Wir wurden alle auf einen Stand gebracht und haben nun die Aufgabe, als Fraktion Impulse in die Gremien zu bringen“.

Die Abfallwirtschaft müsse sozial, ökologisch und ökonomisch weiterentwickelt werden, eben auch, weil die Gesetze Veränderungen mit sich gebracht haben. Das Ziel, restmüllfrei oder restmüllarm zu werden, sei sehr ambitioniert. „Aber wir müssen realistisch planen“, so Karlheinz Graner. Und dazu gehöre auch, Nachwuchskräfte einzuarbeiten, damit die Abfall- und Kreislaufwirtschaft in die Zukunft hinein entwickelt und gestaltet werden kann. „Innovationen, die auf den Sansenhecken entwickelt wurden, begrüßen wir sehr. Dazu zählt auch das Projekt der Herstellung von Terra Preta, auf das wir sehr stolz sein können“, so Dr. Dorothee Schlegel.

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Heide Lochmann informierte über die ausführliche Behandlung der SPD-Anfrage im Verwaltungs- und Finanzausschuss über die Kommunikation beim Bevölkerungsschutz in Katastrophenfällen. Die Zusammenarbeit der Feuerwehren, des THW, des DRK und der weiteren Hilfsdienste im Kreis, die auch übergemeindlich sehr gut funktionieren, würden zeigen, dass das Landratsamt als Untere Katastrophenschutzbehörde das Wohl der Bevölkerung im Blick habe, um bei Stromausfall, bei Hochwasser oder Starkregen warnen und schützen zu können. „Wenn alles ausfällt, ist es unser Ziel, die Feuerwehrhäuser besetzen zu können. Dafür haben wir Notstromaggregate, Einsatzbeleuchtungen, Sandsäcke und viele andere Hilfssysteme auf Lager“, betonte Kreisbrandmeister Jörg Kirschenlohr. Auch die Katastrophenschutzübungen helfen dazu, die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Einheiten zu koordinieren und für den hoffentlich nicht eintretenden Ernstfall einsatzbereit zu wissen, stellte Norbert Schneider fest.

Aus dem Schulausschuss berichtete Jürgen Mellinger, wie wichtig die Vorbereitungskurse auf Ausbildung sind. Ralf Schnörr fügte hinzu, dass dies ein Erfolgsmodell sei und verstetigt werden müsse, da hierdurch auch Azubis für das Handwerk gewonnen werden können. Lange diskutierte die Fraktion über das Schulsystem, über die große Abbrecherquote in technischen Ausbildungs- und Studiengängen.

Begrüßt wurde, in Vorbereitung auf den Wirtschafts- und Umweltausschuss, die Fortführung des vertakteten Probebetriebs auf der Frankenbahn, wobei die Überführung in einen Regelbetrieb in alleiniger Trägerschaft des Landes dringend gefordert wird. Insbesondere die SPD-Initiativen aus Adelsheim und Boxberg hätten auf diese notwendige Bahn-Infrastruktur immer wieder aufmerksam gemacht. „Wir hoffen nun sehr, dass die Landespolitik hier weiter am Zug bleiben wird“, betonte Karlheinz Graner. Der SPD-Antrag zur Information über die Photovoltaikanlagen auf kreiseigenen Gebäuden, der noch vor dem Beginn des Krieges in der Ukraine, das Thema Erneuerbare Energieversorgung auf die Tagesordnung brachte, sei sorgfältig für die Sitzung vorbereitet worden. Hierin sieht die Fraktion einen wichtigen Schritt dahin, sich vor Ort intensiv mit der Energiewende auseinanderzusetzen und sie voranzubringen.

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Weitere Themen waren: der Bericht über die generalistische Pflegeausbildung im Kreis, die Beschulung der Kinder aus der Ukraine und die notwendige Weiterentwicklung der Kindertagesstätten. Mit dem Hinweis darauf, auch die Situation an den Kliniken, die sich laut Gaby Teichmann zufriedenstellend entwickle, stetig im Blick zu behalten, schloss die Fraktionsvorsitzende die Besprechung der SPD-Fraktion.

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