Übertragung von Etatmitteln - EBG-Leitung nimmt Stellung Geld war nicht "übrig"

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Adelsheim. Im Bericht zur Gemeinderatssitzung in Sennfeld am Montag haben die FN darüber informiert, dass nicht verwendete Mittel aus dem städtischen Schuletat für das Progymnasium am Eckenberg ins Jahr 2016 übertragen wurden. Das bestätigt Schulleiter Meinolf Stendebach, dieses Vorgehen sei auch mit der Stadtverwaltung und Bürgermeister Klaus Gramlich abgesprochen gewesen.

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Stendebach stört sich aber daran, dass aus dem Gremium die Anmerkung kam, dass entgegen mancher Kritik die Klassen 5 und 6 "gut ausgestattet" seien. Er weist im Gespräch darauf hin, dass die Etatmittel nicht deshalb ins nächste Jahr übertragen worden seien, weil sie "übrig" waren, sondern weil eine laufende Maßnahme nicht wie geplant ausgeführt werden konnte. Konkret geht es um die Sanierung des Erdgeschosses in der Sporthalle durch den Schulträger, das Land Baden-Württemberg, eine Maßnahme in sechsstelliger Höhe. Diese musste vom zuständigen Amt für Vermögen und Bau aus haushaltstechnischen Gründen verschoben werden. Damit verschiebe sich auch der städtische Anteil, die Möblierung der Umkleidekabine um ein Jahr.

"Die Zuweisung der Sachmittel für das Eckenberg-Progymnasium durch die Stadt Adelsheim entspricht exakt dem Sachkostenbeitrag, den die Stadt Adelsheim vom Land Baden-Württemberg für das Eckenberg-Progymnasium zugewiesen bekommt", betont Meinolf Stendebach. In einem Schreiben an die Stadträte und den Bürgermeister informierte der Schulleiter über den Sachverhalt. sab