Feuerwehrabteilung Leibenstadt zog Bilanz - Stolz auf den hohen Ausbildungsstand / Eugen Wolf und Bernd Belzner für 60 Jahre Zugehörigkeit geehrt "Erfolgreiche Jugendarbeit trägt jetzt Früchte"

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Bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehrabteilung Leibenstadt wurden für 60-jährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr Eugen Wolf (hinten Mitte) und Bernd Belzner (Dritter von links) von Bürgermeister Klaus Gramlich (Zweiter von links) und Abteilungskommandant Kurt Kopp (links) geehrt.

© Klotz

Leibenstadt. Die Feuerwehrabteilung Leibenstadt mit ihren 45 Feuerwehrangehörigen ist aufgrund ihrer stetigen Aus- und Weiterbildung für den Ernstfall gerüstet. Dies hob Abteilungskommandant Kurt Kopp bei der Jahreshauptversammlung am Samstagabend im Feuerwehrgerätehaus hervor. "Die jahrelange Jugendarbeit trägt Früchte", freute er sich.

Engagierte Jugendliche

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Zwölf engagierte Kinder, im Alter von elf bis 14 Jahren, gehören der Jugendfeuerwehr an und dürften ein Garant für die Zukunft der Wehr sein. Die Feuerwehrkameraden Eugen Wolf und Bernd Belzner wurden für 60 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit und Walter Blum für 50 Jahre geehrt.

Nach der Begrüßung und dem Totengedenken berichtete Kopp über den Stand der Wehr. Im Jahr 2015 wurde die Wehr zu drei Einsätzen gerufen, bei denen keine Brandbekämpfung erforderlich war. Insgesamt wurden 14 Übungen abgehalten. Die Wehr besteht aus 45 Feuerwehrangehörigen. Davon 26 Aktive, 16 Mann Einsatztruppe, zwölf Jugendfeuerwehr und sieben Alterskameraden. Die Tagesstärke beträgt fünf Mann.

Drei Mitglieder haben am Brandbekämpfungslehrgang in Külsheim teilgenommen, Stefan Böttcher erwarb das Leistungsabzeichen in Bronze und Patrick Schneider absolvierte an der Feuerwehrschule in Bruchsal erfolgreich den Zugführerlehrgang. Ausbildungsstand der Einsatztruppe: ein Zugführer, ein Gruppenführer, sechs Truppführer, drei Truppmann 2, sieben Maschinisten, 13 Sprechfunker, neun Atemschutzgeräteträger, zwei Feuerwehrkameraden haben das Leistungsabzeichen in Silber und sechs in Bronze, so der Abteilungskommandant.

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Schriftführer Jochen Friedlein ging zunächst auf die Übung der Adelsheimer Hilfsorganisationen im April ein, bei der ein Fahrzeug mit Personen besetzt aus der "Seckach" geborgen wurde. Die Abteilungswehr war hier mit der Ausleuchtung der angenommenen Unfallstelle beauftragt.

Die Übung habe wieder einmal das sehr gute Zusammenspiel der Adelsheimer Hilfsorganisationen gezeigt, lobte Friedlein, der im Anschluss noch auf die verschiedenen Tätigkeiten einging.

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Sophia Rüppel gab danach die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr bekannt. 20 Übungen wurden durchgeführt, bei denen diverse Feuerwehrtätigkeiten erlernt wurden. Diese waren unter anderem: Löschangriff, Ausleuchten mit der Polymar, Knoten und Stiche, Handhabung mit dem Sprechfunk, Grundlage Erste Hilfe und Absperrung beim Verkehrsunfall. Im Juni erfolgte die Abnahme der Jugendflamme eins mit der Jugendfeuerwehr (JFW) Adelsheim auf dem Adelsheimer Eckenberg und im Oktober wurde mit den Jugendfeuerwehren aus Adelsheim und Sennfeld eine Herbstabschlussübung durchgeführt.

Wehrführung entlastet

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Matthias Kopp legte im Anschluss den Kassenstand offen. Die Kassenprüfer Daniel Zimmermann und Ramona Friedlein bestätigten eine einwandfreie Kassenführung. Auf Antrag von Bürgermeister Klaus Gramlich wurde die Wehrführung einstimmig entlastet. Nach den Ehrungen wurden Hubert Friedlein und Rudi Zgaga in die Alterswehr verabschiedet. Christian Steiner wurde zum Oberfeuerwehrmann, Christopher Böhm und Daniel Zimmermann zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Nadine Korinek wurde in die Jugendfeuerwehr aufgenommen.

Bei seinen Grußworten übermittelte Bürgermeister Klaus Gramlich die Grüße der Stadt, des Gemeinderates und der Bürger. Er gratulierte allen Geehrten und beförderten Feuerwehrangehörigen. Die Abteilungswehr zeichne sich durch einen guten Ausbildungsstand aus. Das Stadtoberhaupt hob auch das große Engagement der Jugendfeuerwehr hervor und dankte allen, die zum Wohle der Bürger ihren Dienst verrichtet haben.

Ortsvorsteher Dieter Stahl entbot die Grüße der Bürger und betonte, dass sich die Feuerwehr immer mehr zu einer "Task Force" entwickelt habe und deshalb in allen Notlagen geholfen werden müsse.

Stahl dankte allen Feuerwehrangehörigen, die sich in ihrer Freizeit engagiert zum Wohle der Mitmenschen einsetzen. Weitere Grußworte entrichteten: Ilona Becker (Gesangverein), Ralf Becker (Sportverein) und Jürgen Borger (DLRG Adelsheim). eve