Bei der Gemeinderatssitzung - Schulsozialarbeiter gewährte dem Gremium einen Einblick in seine Arbeit Einzelfallhilfen für 224 Schüler, 26 Lehrer und Eltern

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Seckach. Mit Zustimmung nahm der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung den positiven Bericht über die Schulsozialarbeit an der Werkrealschule der Schefflenztalschule zur Kenntnis. Demnach haben die Gemeinden Billigheim, Schefflenz und Seckach als Schulträger dieser gemeinsamen Bildungseinrichtung an dieser Schule seit Oktober 2012 eine Stelle für Schulsozialarbeit eingerichtet. Die Finanzierung dieser Planstelle erfolgt zu je einem Drittel durch das Land Baden-Württemberg, den Landkreis und die beteiligten Gemeinden, wie Bürgermeister Thomas Ludwig betonte. In Kooperation mit dem Caritasverband für den Neckar-Odenwald-Kreis ist diese Stelle bis zum 31. Juli diesen Jahres mit Simon Knoll besetzt, der dem Gemeinderat erneut einen ausführlichen Bericht über seine Arbeit erstattete und für Fragen zur Verfügung stand. Ziele der Schulsozialarbeit sind Hilfestellungen beim Aufbau und der Stabilisierung von Eigenverantwortung, Selbständigkeit, sozialer Kompetenz und demokratischer Strukturen. Für Simon Knoll bedeutet das zum Beispiel Einzelfallhilfen für 224 Schüler, 26 Lehrer und den Eltern.

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Im vergangenen Jahr hatte er 85 "Fälle", die etwa zur Hälfte von den Schülern ausgingen und bei 35 Prozent von Lehrern wegen "Auffälligkeiten" angeregt wurden. Weiter beteiligt er sich am sogenannten Klassenrat und bietet soziale Seminare für Konflikt-Kultur, Gewaltprävention, Selbstbewusstseinstraining sowie offene Angebote (Streitschlichter, Sport AG) für alle Schüler. L.M.