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Leserbrief - Zu „Zukunft der Klassikreihe ist noch offen“ (FN, 29. April 2021)

„Kultur vermitteln, auch wenn’s etwas kostet“

Von 
Leserbrief-Schreiber: Gabriele Genieser
Lesedauer: 

In der Gemeinderatssitzung am Montag, 26. April, wurde das Thema „Konzerte in Adelsheim“ besprochen beziehungsweise vertagt auf einen späteren Termin.

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Eine Stadt wie Adelsheim muss es sich doch leisten können, vier bis fünf Konzerte und Kabarettabende veranstalten zu können. Das kann nicht das Ende der Konzertgemeinde sein.

Es besteht jedoch auch eine gewisse Verpflichtung der Stadt den Bürgern gegenüber, Kultur zu vermitteln, auch wenn’s etwas kostet. Gerade während und nach der harten Zeit der Coronakrise ohne Konzerte, Kabaretts, „Adelsheim leuchtet“, Schlossgrabenkonzerte, Volksfest, Feste der Vereine, Fastnacht und so weiter brauchen wir doch wieder etwas, auf das man sich freuen kann.

Jahrzehntelang, gegründet und organisiert von Herrn Oberstudiendirektor Gerhard Pauly, zuletzt durch Herrn Soldan perfekt organisiert, waren die Konzerte kulturelle Highlights. Man denke an die Aufführungen des Landesjugendorchesters, an wunderbare Klavierkonzerte und auch an die Kabarettabende. Viele Besucher kamen oft von weit her.

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Wir haben ein Kulturzentrum! Welche Gemeinde hat das schon? Es wäre schön, wenn sich viele Bürger engagieren würden, sei es mit Spenden, Abos oder Helferdiensten am Aufführungsabend und auch im Vorfeld. Wir haben zwei Stiftungen (Bertin-Stiftung und Bürgerstiftung). Damit müsste es doch möglich sein, zusammen mit der Stadt, die Konzertreihe zu retten.

Wenn man die neue Sport- und Kulturhalle sieht, muss es – wie der Name Sport- und Kulturhalle schon sagt – weitergehen mit der Kultur. Groß genug und attraktiv ist sie ja.

Darum der Aufruf: Wir brauchen die Konzertveranstaltungen und Kabarettabende!

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