Martin-von-Adelsheim-Schule - Engagierte Pädagogin brachte viele Projekte auf den Weg Große Trauer um Konrektorin Margit Huth

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Adelsheim. Die Schulgemeinschaft der Martin-von-Adelsheim-Schule (MVAS) und die Stadt Adelsheim trauern um Konrektorin Margit Huth.

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„Mit Bestürzung und großer Trauer haben wir die Nachricht vom plötzlichen Tod unserer Konrektorin Margit Huth vernommen. Wir verlieren eine allseits geachtete, geschätzte und sehr engagierte Persönlichkeit“, so Bürgermeister Wolfram Bernhardt und Schulleiter Martin Loser in ihrem Nachruf.

Huth kam 1989 zur damaligen Grund- und Hauptschule Adelsheim und unterrichtete dort Spätaussiedlerkinder, später die Klassen 1 und 2. Nach zwölf Jahren als Lehrerin an der Grund- und Hauptschule bewarb sie sich um die freiwerdende Konrektorenstelle, die sie 2002 antrat.

„Die schulische Weiterentwicklung lag ihr immer sehr am Herzen“, erklären die Stadt Adelsheim und die Schule übereinstimmend. So war Huth unter anderem bei der Weiterentwicklung zur Werkrealschule, dem Ausbau zur Ganztagesschule, der Einführung der Gemeinschaftsschule oder auch der Bewerbung um den Standort als Hector-Kinderakademie dabei.

Förderung war ihr wichtig

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Im Nachruf heißt es weiter: „Ihr war die Förderung aller Kinder wichtig. Schulintern wurden Lese- und Rechenintensivmaßnahmen eingerichtet. Über die Schule hinaus setzte sie sich als Geschäftsführerin der Hector-Kinderakademie für die Förderung besonders begabter Kinder ein.“ All diese Entwicklungen habe sie mit sehr viel Engagement, Herzblut und hohem Zeitaufwand vorangetrieben. Bei ihren Arbeiten legte sie wert auf einen „konstruktiven und zielführenden“ Austausch mit der Stadt Adelsheim.

„Es war ihr immer ein Anliegen, dass sich alle am Schulleben Beteiligten wohl fühlen. Auch im Förderverein verwirklichte sie als Ausschussmitglied viele Ideen und Projekte, die der Schulgemeinschaft zu Gute kamen. So entstand beispielsweise ein Kletterspielplatz. „Die Spuren, die sie hinterlassen hat, machen sie für uns unvergessen. Unsere Anteilnahme gilt ihrer Familie“, lauten die Schlussworte im Nachruf.