Eckenberg-Wald - 26 Stationen informieren über den Forst

Erste Tafel für neuen Waldlehrpfad im Eckenberg-Wald bei Adelsheim steht

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Die Starttafel des neuen Waldlehrpfads wurde von Bürgermeister Wolfram Bernhardt (rechts) und Schulleiter Martin Klaiber (Mitte) aufgestellt. © Stadt Adelsheim

Adelsheim. Die Stadt Adelsheim legte am vergangenem Montag, vertreten durch Bürgermeister Wolfram Bernhardt, Björn Mai von der Forstbetriebsleitung Adelsheim sowie Schulleiter Martin Klaiber, stellvertretende Schulleiterin Sandra Planck und Abteilungsleiter Christian Puschner vom Eckenberg-Gymnasium/Landesschulzentrum für Umwelterziehung (LSZU) den Grundstein für einen neuen Waldlehrpfad im Eckenberg-Wald. Symbolisch wurde die Starttafel als definierter Beginn des Lehrpfades gesetzt, der ab sofort Schulklassen und der Öffentlichkeit zur Verfügung steht.

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Unter Federführung des LSZU entstand in Zusammenarbeit mit der Stadt und der Forstbetriebsleitung Adelsheim sowie dem Naturpark Neckar-Odenwald ein neuer Waldlehrpfad mit 26 Informationstafeln. Die Starttafel befindet sich unweit dem Gelände des Eckenberg-Gymnasiums. Dort ist zur Orientierung auch der Verlauf des Waldlehrpfades auf einer Karte eingetragen.

Kinder und Erwachsene sollen sich gleichermaßen angesprochen fühlen. Kurz und knapp sind die wichtigsten Informationen rund um den Wald in Form von Fotos, Grafiken und Texten aufbereitet. Ziel ist, dass man sich, durch den damit verbundenen Aufforderungscharakter, weiter mit einem ausgewählten Thema beschäftigen kann.

Auch neuartige Themen werden dabei angesprochen, dazu zählen zum Beispiel „Unser Wald im Klimawandel“, „Nachhaltige Waldnutzung“ und „Einwanderer auf dem Vormarsch“. Die Kosten für die Maßnahme belaufen sich auf rund 4000 Euro, die sich die Stadt und das LSZU teilen. Der ursprüngliche Waldlehrpfad wurde vor knapp 30 Jahren von ehemaligen Mitarbeitern des LSZU konzipiert.

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Auf insgesamt 50 Tafeln konnten sich Schulklassen der umliegenden Schulen, Schülergruppen am LSZU und interessierte Spaziergänger informieren. Der Schwerpunkt lag damals auf der Gefährdung des Waldes und der Vielfalt an Pflanzen und Tieren.

Die bisher genutzten Holztafeln waren trotz regelmäßiger und teurer Instandsetzung marode und unansehnlich. Eine Erneuerung würde trotz der Zuschüsse von 50 Prozent mit mehreren zehntausend Euro das finanzielle Budget des Stadthaushaltes sprengen. Zudem waren die Tafeln zum Teil zu textlastig sowie inhaltlich und vom Design nicht mehr zeitgemäß.

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Veröffentlicht
Von
Sabine Braun und Sabine Braun
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