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Leserbrief - Zu den Kosten für die neue Eckenberghalle

„Eine sanierte Halle hätte völlig ausgereicht“

Von 
Leserbrief-Schreiber: Gabriele Genieser
Lesedauer: 

Hat Adelsheim eine Gelddruckmaschine gefunden?

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Wenn man den Bericht über die Gemeinderatssitzung liest, die am 26. Juli stattfand, könnte man es meinen. Wieder gibt es Nachträge zur Finanzierung der neuen Stadthalle. Die Abrisskosten für die alte Halle, Bau der Parkplätze, Straßenbau, Stützmauer zum Stuhllager, und so weiter sind in den bisherigen Baukosten noch gar nicht enthalten.

Mit den vielen Millionen Euro (über elf sind es inzwischen oder auch mehr) hätte man die alte Eckenberghalle ganz locker von Grund auf sanieren und großzügig erweitern können – wenn man nur gewollt hätte! Für die wenigen Veranstaltungen im Jahr (auch schon vor Coronazeiten) wie Fastnacht, Blutspendeaktionen, Sport hätte die alte Halle, natürlich großzügig saniert, ausgereicht. Ein „Multifunktionsplatz“ soll entstehen! Man kann alles schönreden. Welche Veranstaltungen sollen denn nun noch stattfinden? Theater, Ballett, Kabarett gibt es schon lange nicht mehr. Und jetzt hat man die Konzertgemeinde auch noch erfolgreich abgewürgt.

Gerüchten zufolge soll es auch keinen Neujahrsempfang mehr geben. Was für ein Erbe hinterlassen wir unseren Nachkommen? Schulden ohne Ende. Da wäre es auf ein paar tausend Euro für die Konzertgemeinde auch nicht mehr angekommen. Aber als informierter Bürger weiß ich, dass das verschiedene Haushaltstöpfe sind.

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Noch ein kurzes Wort zum Waldkindergarten: Als Mutter von drei erwachsenen Kindern sage ich, meine Kinder und ich hätten sicher keinen Waldkindergarten gewollt. Als Ergänzung tageweise (Waldtag zum Beispiel) jederzeit, aber ausschließlich, nein danke. Bei schlechtem Wetter in einem Bauwagen sitzen zu müssen, womöglich ohne Spielzeug: schrecklich. Herr Fürst hat mir aus der Seele gesprochen.

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