Aus dem Gemeinderat - Name für die neue Sport- und Kulturhalle gefunden / Anfang bei der „Bürgerstiftung“ ist gemacht Bei Namensgebung auf Bewährtes gesetzt

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dani
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Die Adelsheimer Stadträte haben bei der Namensfindung für die im Bau befindliche Sport- und Kulturhalle auf Bewährtes gesetzt und entschieden sich für „Eckenberghalle Adelsheim“. © Daniela Käflein

Adelsheim. Beim Finden eines Namens für die derzeit im Bau befindliche Halle zogen die Stadträte das Altbewährte den funktionalen Vorschlägen vor. So firmiert die neue Sport- und Kulturhalle nach der Entscheidung der Stadträte in Zukunft unter dem Namen „Eckenberghalle Adelsheim“.

Zwei Vorschläge als Favoriten

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Bisher firmierte sie unter dem Projektnamen „Sport- und Kulturhalle“. Für das Erstellen eines Übersichtsplans und eines neuen Beschilderungskonzepts des gesamten Schulgeländes kam nun die Frage auf, wie die Halle künftig offiziell heißen soll. Mit zehn Stimmen war der Vorschlag „Eckenberghalle Adelsheim“ von Stadtrat Ralph Gaukel Spitzenreiter, gefolgt von fünf Stimmen für „Eckenberghalle“. Die restlichen Vorschläge mit Kultur- und Sporthalle fanden keine Befürworter.

„Was einer Stadt immer gut tut, ist ehrenamtliches Engagement.“ Mit diesen Worten leitete der Bürgermeister zur „Bürgerstiftung“ über. Dafür benötige man aber auch immer Geld. Egal, ob es um die Eingliederung von Asylbewerbern, um Vereine, Kitas oder andere wichtige Themen der Stadt gehe. Mit der Überweisung von 10 000 Euro für die Bürgerstiftung habe er einen Anfang gemacht. Weitere Spenden seien bereits eingegangen. „Eine genaue Ausgestaltung muss sich nun in der Diskussion entwickeln“, meinte der Rathauschef.

Sobald die Corona-Verordnung es zulasse, werde es dazu einen Termin geben. Wer schon jetzt eine Idee habe, könne sich jederzeit an ihn wenden.

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Seit dem 2. Februar testet die Stadt Adelsheim intern das Programm Kita-Data Webhouse. Über diese Plattform werden alle Daten zentral zusammengeführt, sodass die Koordination der Kindergartenplätze wesentlich effizienter als in der Vergangenheit durchgeführt werden kann.

So können mit diesem Programm Eltern ihre Kinder für einen Platz in einem der drei Kindergärten anmelden. Gleichzeitig können sie eine Alternative angeben, sollte ihr erster Wunsch nicht berücksichtig werden können. „Voraussichtlich ab Anfang März wird das Programm für die Eltern freigeschaltet, die dann ihre Kinder über diese Plattform für einen Kindergartenplatz anmelden können“, kündigte der Bürgermeister an.

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Projektleiter Volker Egenberger von Egenberger IT Solutions in Waldhausen informierte den Stadtrat in der Sitzung über den Glasfaserausbau im Neckar-Odenwald-Kreis durch die BBV. Das Kupferkabel sei nicht mehr zukunftsfähig. „So etwas wie diese Möglichkeit gab es noch nicht. Bisher wurden immer nur einzelne Gewerbe- oder Wohngebiete mit Glasfaser ausgestattet.“ Die BBV wolle ausbauen, wenn eine 20-Prozent-Quote erreicht werde. Glasfaser sei die Datenautobahn der Zukunft und eine große Chance für Außerortslagen. Dazu gebe es einen nahezu kostenlosen Anschluss ins Haus bei einer Mindestlaufzeit von nur einem Monat. Ab April koste der Hausanschluss dann 2000 Euro. Der Plan sei, in vier Jahren den gesamten Landkreis mit 27 Gemeinden auszubauen. dani