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  • Südwest: Coronavirus - Rückkehrer aus Risikogebieten sollen vorerst nicht in Schule oder Kita

    Stuttgart.Während sich das neuartige Coronavirus auch in Baden-Württemberg ausbreitet, bauen die Behörden die Sicherheitsvorkehrungen deutlich aus und bereiten sich auf weitere Krankenfälle vor. Das Kultusministerium hat angeordnet, dass Lehrer, Schüler, Kita-Kinder und Erzieher vorerst zu Hause bleiben sollen, wenn sie in den vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet gewesen sind. Dies gelte unabhängig von eigenen Krankheitssymptomen, teilte das Kultusministerium mit. Es verwies auf das Robert Koch-Institut in Berlin, das die Liste der Risikogebiete auf die gesamte Region Lombardei in Italien erweitert hatte. Eine ähnliche Vorgabe gab das Innenministerium in Stuttgart auch an seine Behörden weiter. Für die Polizei soll dies dem Vernehmen nach demnächst folgen.

    Die Zahl der Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus ist am Freitag in Baden-Württemberg auf zwölf gestiegen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums erkrankte ein Mann aus Nürnberg, der sich während einer Geschäftsreise in Karlsruhe beim Gesundheitsamt meldete und isoliert betreut wird. Auch seine Familie in Nürnberg habe Symptome gezeigt, hieß es. Einen weiteren Fall meldeten die Behörden aus Freiburg. Dort sei ein Mann aus dem Kreis Breisgau-Hochschwarzwald nach einer Italien-Reise positiv getestet worden. Auch ein Mann aus dem Rhein-Neckar-Kreis erkrankte nach seiner Rückkehr aus dem Ski-Urlaub in Südtirol. Ein weiterer Patient, ein Mann aus dem Landkreis Ludwigsburg, wurde nach Angaben des Ministeriums bei der sogenannten Influenza-Überwachung "herausgefischt". Das bedeutet, dass Proben im Labor des Landesgesundheitsamtes, die auf Influenza getestet wurden, automatisch auch auf das Coronavirus hin untersucht werden. Dies ist der erste Fall, der auf diese Art ermittelt wurde.

    In Deutschland gab es bis Freitagnachmittag nach Angaben des Robert Koch-Instituts mindestens 53 Nachweise von Coronavirus-Infektionen. Dennoch sehen die Berliner Experten kein breites Krankheitsgeschehen in Deutschland. Es bleibe bei der Einschätzung, dass das Risiko gering bis mäßig sei, sagte RKI-Vizedirektor Lars Schaade.

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