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  • Rhein-Neckar: Erneut erhöhte Ozonwerte gemessen

    Rhein-Neckar. Das Hoch „Concha“ sorgt seit dem Wochenende für einen Anstieg der Ozon-Werte. Laut Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) wurde am Donnerstag im Mannheimer Norden als Höchstwert eine Ozonkonzentration von 184 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (µg/m³, 1-Stundenmittelwert) gemessen. In Heidelberg betrug der Ozonwert 183 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (µg/m³, 1-Stundenmittelwert). In Wiesloch wurde ein Ozonwert von 189 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (µg/m³, 1-Stundenmittelwert) festgestellt. 

    "Hohe Ozonwerte treten meist am Spätnachmittag und am Abend auf“, erläutert Margareta Barth, Präsidentin der LUBW. „Ozonempfindlichen Personen und Kindern wird empfohlen, zu diesen Tageszeiten ungewohnte körperliche Anstrengungen und sportliche Ausdauerleistungen im Freien zu vermeiden. An Tagen mit erhöhten Ozonwerten sind die besten Tageszeiten für Sport und Bewegung die frühen Morgenstunden und der Vormittag.“

    Der sogenannte Informationsschwellenwert liegt bei einer gemessenen Ozonkonzentration von mehr als 180 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft innerhalb einer Stunde. Ab diesem Wert wird die Bevölkerung regelmäßig über die aktuellen Ozonwerte informiert. Die Alarmschwelle liegt bei 240 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft (1-Stundenmittelwert). Ist dieser erreicht, gilt für jeden die Empfehlung, auf sportliche Aktivitäten im Freien zu verzichten.

    Die Ozonkonzentrationen steigen im Sommer bei hohen Lufttemperaturen und intensiver Sonneneinstrahlung. Die LUBW erwartet auch in den kommenden Tagen spürbar erhöhte Ozon-Werte. (oec)

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