Leserbrief - Zur Präsidentenwahl in den USA Zu wenig aufs Volk geschaut

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Leserbrief-Schreiber: Adolf Nohe
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Der von Europa erhoffte Sieg Bidens ist eingetroffen. Mit ihm werden sich auch die Beziehungen zu Deutschland verbessern. Die Hauptknackpunkte wie Handelsfragen (Abbau des riesigen US-Außenhandelsdefizits) Nord Stream 2 und Erhöhung der europäischen Verteidigungsausgaben bleiben aber präsent.

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Die USA drängen schon seit Jahren auf Entgegenkommen in diesen Fragen, nicht zu Unrecht. Vor allem aktuell: Nord Stream 2.

Das ist aus vielfältigen Gründen ein Spaltpilz für Europa und widerspricht auch den selbstgesteckten Klimazielen. Eine Frage ist in Bezug auf die US-Innenpolitik von entscheidender Bedeutung: Wieso konnte Trump 2016 als politischer Außenseiter die Wahlen auf Anhieb gewinnen?

Das war nur möglich, weil unter der Vorgänger-Regierung (auch demokratisch) zu wenig aufs Volk geschaut und gehört wurde, Armut entstand und viele sich abgehängt fanden.

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Biden muss diese zweifellos sozialen Fragen endlich und entschieden angehen, sonst kann es sein, dass sich alles wiederholt und Trump beziehungsweise der Trumpismus in vier Jahren wieder ins Weiße Haus einzieht. Dann: Prost Mahlzeit!