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Leserbrief - Zu „Gendern setzt sich . . .“ (FN, 30. Januar) Zu bloßem Anhängsel reduziert

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Wenn wir früher als „liebe Schüler“, „liebe Absolventen“, „liebe Mitbürger“ betitelt wurden, fühlte ich mich angesprochen, auch wenn es zu der Zeit nur eine Pluralform gab.

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Und wie ist es heute, angeblich so „gendergerecht“? Wir Frauen bekommen nicht etwa eine eigene Form, sondern werden dank „Gender-Sternchen“ auf „innen“ reduziert – es gilt so nunmehr die rein männliche Pluralform, und wir sind mit „*innen“ bloße Anhängsel ohne jede eigene Persönlichkeit.

Ich finde das diskriminierender als die früher gebräuchliche Anrede. Und die Partizipialformen sind da auch nicht viel besser.

So ist etwa im Bundestag längst nicht jeder „Zuhörer“ auch ein „Zuhörender“, wenn er, statt auf das Gesprochene zu hören, sich mit seinem Handy beschäftigt.

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