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Leserbrief - Zu „Würzburger Priester“ (FN 25. Januar) „Worin besteht der Mehrwert?“

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Jeder soll nach seiner Fasson selig werden“ sagte der Alte Fritz, der Preußenkönig.

Worin bestand jetzt eigentlich der Mehrwert, dass die beiden Priester aller Welt medienwirksam mitgeteilt haben, dass sie homosexuell sind?

1) Wer den Priesterberuf anstrebt, kennt im Vorfeld alle geltenden Spielregeln der Zusammenarbeit mit dem künftigen Dienstherrn.

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kaze
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2) Wenn Priester sich zur Enthaltsamkeit verpflichten und dieses Ideal leben, ist es völlig unrelevant, welche sexuellen Neigungen sie verspüren.

Sie werden mit der Seelsorge in den Gemeinden beauftragt.

3) Beide sprechen von der katholischen Kirche wie von einem Fremdkörper, mit dem sie nichts mehr zu tun haben. Doch die Kirche ist ein Haus der „lebendigen Steine“ (1. Petr. 2, 5), in dem es nicht nur um die Herren Hose und Schwab geht, sondern wo es gottlob noch zahlreiche Priester und Mitarbeiter gibt, die ihren Dienst an den anvertrauten Menschen untadelig und ohne Angst erfüllen.

4) Wer sich gegen „Diskriminierung“ stark machen möchte, kann dies konstruktiv tun, ohne mit seiner sexuellen Neigung in der Opferrolle hausieren zu gehen.

5) Das griechische Wort „katholikós“ bedeutet „Das Ganze betreffend“, gemeint ist die ganze Erde. Man darf gespannt sein, ob die Anliegen der 125 Kirchenmitarbeiter von Bedeutung für die Weltkirche sind.

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