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Leserbrief - Zu „Eltern und Kinder schneller impfen?“ (FN, 15. Mai) „Wird alles akzeptiert?“

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Im Artikel sagt unser Bundespräsident in seiner Rede beim Kirchentag: „Engagierte Christinnen und Christen werden gebraucht, um gegen zunehmende Spaltungstendenzen der Gesellschaft anzugehen“.

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Wie können Menschen gegen Spaltungstendenzen angehen, wenn unter anderem unsere Bundeskanzlerin in ihrer Neujahrsrede negative Worte zu Querdenkern sagt, und dass man sich von denen fern halten soll. Eine Mutti muss zusammenführen, nicht spalten.

Ist die Aussage von Herrn Walter Steinmeier das Resultat ihrer Worte, wenn er weiter spricht: „Mit großer Sorge sehe ich, dass Familien im Streit zerbrechen, Freundschaften auseinandergehen.“

Die Bildungsministerin im Artikel: „Kinder und Jugendliche müssen mit Vorrang ein Impfangebot bekommen. Das sind wir der jungen Generation schuldig.“ Und: „Eltern müssen davon überzeugt werden, sich selbst und ihre Kinder impfen zu lassen.“

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Und das: „Um sicher Bildungsangebote und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht zu bekommen“ und „in den Urlaub fahren zu können, um Kraft zu tanken.“

Es besteht ein gesellschaftlicher Druck sich impfen zu lassen. Ohne Impfpass scheint dann einiges nicht mehr möglich zu sein. Nicht nachzuvollziehen in einer Demokratie diskriminiert zu werden und weniger Privilegien zu bekommen.

Es darf keine Zweiteilung von Bürgern geben. Wird es für Nichtgeimpfte Solidarität geben?

Es sieht so aus, dass die Mehrheit nicht fragt und hinterfragt. Wird alles akzeptiert? Weil wir mürbe geworden sind?

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In der Demokratie gibt es das Gleichheitsrecht. Grundrechte sind gegeben, die haben wir.

Ich habe mich entschieden: Ich lasse mich nicht impfen.

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