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Leserbrief - Zur Novelle der Straßenverkehrsordnung „Wir haben auch Pflichten“

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Bravo Herr Verkehrsminister –

Auf besonderen Wunsch wird die Straßenverkehrsordnung so gestaltet, dass es niemandem weh tut.

Wie wäre es, wenn wir auch noch gleich die Blinkpflicht mit abschaffen würden, es hält sich ja sowieso niemand dran. Die Rechte des „Einzelnen“ berücksichtigen ist ja in Ordnung. Aber wir haben nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten, an die es sich zu halten gilt.

Komischerweise nehmen wir die härteren Vorgehensweisen im Ausland seitens der Gesetzgebung und deren Überwachung durch die Polizei diszipliniert hin, ja finden es sogar gut.

Aber warum nur dort? Bußgelder werden aus der „Portokasse“ bezahlt. Richtig weh tut es offensichtlich nur über ein Fahrverbot, was ja auch der Grund des Protests seitens der mehrheitlich aggressiven Pkw-Lenker(innen) ist.

Besonders bedauernswert finde ich, dass auch Leute vom ADAC – welcher einen eigenen Kinderclub hat, welcher Sicherheitstrainings anbietet, welcher Crashtest durchführt, um zu zeigen, was höhere Geschwindigkeiten bewirken – sich dazu hergeben, diese harte Gangart zu kritisieren, genauso wie Herr Hagen Strauß, der in seinem Kommentar auch die „armen Autofahrer“ in Schutz nimmt.

Nur ein Beispiel: Vielleicht wäre so dem unerträglichen Rasen in Wohngebieten durch diese härteren Regeln endlich ein Riegel vorgeschoben worden.

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