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Leserbrief - Zu „Strenger Lockdown über die Ostertage“ (FN, 24.3.) „Wir alle sind in der Pflicht“

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Die Frage, die sich alle verantwortlichen Politiker in Land und Bund stellen, ist seit Wochen die gleiche: Wie können wir die Pandemie in Schach halten? Die Diskussionen um den verlängerten Lockdown bis in den April zeigen für mich:

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1. Die Politik ist am Ende ihrer Möglichkeiten, weil die berechtigten Forderungen der Virologen politisch nicht umsetzbar sind, und der „Kuhhandel“ bei den Konferenzen keinen zufrieden stellen kann.

2. Die Politiker haben vor Wochen mit der Impfstoffstrategie zu viele Hoffnungen geweckt, die sie nicht erfüllen konnten, weil die Hersteller mehr versprochen haben als sie halten konnten und wirtschaftlich und politischer Druck (z.B. aus den USA) die Lieferungen anders lenkte.

3. Verantwortlich für das jetzige Dilemma sind vor allem wir Bürger: zu viele haben die Pandemie offensichtlich nicht ernst genug genommen, allen voran die Querdenker und andere, die nachlässig oder gleichgültig damit umgegangen sind. Wir alle sind in der Pflicht, für uns selbst wie für die anderen Mitbürger Verantwortung zu übernehmen.

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4. Mein Fazit: Wir haben den Kampf gegen das Virus verloren, weil ein zu großer Teil unserer Bevölkerung nicht krisentauglich ist. Die Beherrschung einer Krise fängt bei jedem von uns im Kopf an.

5. Wer fühlt sich eigentlich für die vielen Todesfälle, die Langzeitgeschädigten sowie das Leiden unserer Kinder verantwortlich? Die Ärzte und Pfleger sind es nicht, genauso wenig die Politiker.

6. Der Egoismus der Corona-Verdreher hat außerdem unsere Gesellschaft gespalten. Hier die Vernünftigen und sozial Handelnden, dort die irrenden Egoisten.

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