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Leserbrief - Zu Beiträgen in sozialen Netzwerken nach den tödlichen Schüssen auf zwei Polizisten „Wie verbohrt kann man denn sein?”

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In Rheinland-Pfalz werden zwei Polizeibeamte – zwei junge Menschen – von feigen Mördern im Dienst für die Allgemeinheit erschossen. Zwei Täter sind wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen Mordes in Untersuchungshaft. Es herrscht große Trauer und Bestürzung.

Die Behörden bitten Corona-Demonstranten um Rücksichtnahme. Doch ein Teil der Szene jubelt in sozialen Netzwerken. In manchen Telegram-Gruppen von Gegnern der Corona-Maßnahmen herrscht nicht Bestürzung, sondern Freude. „Zwei weniger bei den Spaziergängen“, schreibt ein Nutzer in der Telegram-Gruppe „Verstehen und Handeln“. „Zwei Söldner weniger“, freut sich ein anderer. Ein dritter fordert die Einrichtung eines Spendenkontos für die Täter. „Tja, selber schuld“, schreibt ein weiterer Nutzer.

Die Polizei habe die Aufgabe, die Bevölkerung zu schützen und nicht gegen sie „bei Spaziergängen“ vorzugehen (Zitate aus t-online Panorama).

Was sind das für Menschen? Sind das überhaupt noch Menschen? Wie verbohrt kann man denn sein?

Das sind Anfänge einer immer deutlicher zu Tage tretenden Radikalisierung dieser Minderheit. Wann bringen sie die ersten Polizisten, Volksvertreter oder Menschen, die anderer Ansicht sind, selbst um.

Wehret den Anfängen! Mein Appell an „Spaziergänger“ und sonstige Anhänger dieser „Querdenker“: Bleibt weg von diesen illegalen Aufläufen. Familien – denkt an Eure Kinder. Nehmt sie nicht mit zu diesen Veranstaltungen. Distanziert Euch – auch öffentlich – von diesen Leuten. Finanziert die Rädelsführer nicht. Macht Euch nicht zu „Mitläufern“ oder gar zu „Mittätern“ dieser immer bedenklicher werdenden Entwicklung.

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