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Leserbrief - Zu „Zahl steigt auf 1 006 394“ (FN, 28. November) Wert „zu niedrig gewählt“

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Wäre es nach einem Dreivierteljahr Pandemie nicht endlich an der Zeit verbal abzurüsten und weniger alarmistisch zu berichten? Aber noch immer präsentieren uns die Medien hohe Zahlen, ohne diese ins Verhältnis zu setzen. Was bedeuten denn die hohen Infektionszahlen für uns? Ist es nicht wichtiger zu wissen, wie viele auch tatsächlich erkranken und wie viele davon schwer? Seit Wochen ist Deutschland wegen der Corona-Fälle rot eingefärbt, ohne dass unser Gesundheitssystem zusammenbricht. Trotzdem wird stur an diesem willkürlichen Wert von 50 positiv Getesteten pro 100 000 Einwohnern fest-gehalten, statt einzusehen, dass dieser deutlich zu niedrig gewählt ist.

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Es ist seit langem klar, dass Corona für den Großteil der Bevölke-rung harmlos verläuft und nur für eine klar umrissene Risikogruppe gefährlich wird. Diese muss selbstverständlich geschützt und gege-benenfalls auch geimpft werden. Aber alle anderen? Beim Impfen re-den wir eben nicht nur von einem kleinen Piks, sondern von einem Impfstoff, der in Monaten, was normalerweise Jahre dauert, entwickelt und zugelassen wird. Somit können Wirkung und vor allem Nebenwirkung noch gar nicht abschließend beurteilt werden. Die Wahrscheinlichkeit, an Corona schwer zu erkranken, ist für Menschen unter 60 sehr gering, unter 40 kaum vorhanden. Trotzdem wollen viele, aus einer unbegründeten (medial geschürten) Angst heraus, nicht nur sich selbst, sondern sogar ihre Kinder impfen lassen. Die Entscheidung muss letztendlich natürlich jeder für sich treffen. Dazu benötigen die Menschen aber ehrliche Informationen und nicht Panikmache.

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