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Leserbrief - Zu „Unterricht im Wechselbetrieb“ (FN, 12. Februar) „Was sind uns unsere Kinder wert?“

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Die Forderung, Kitas und Schulen zu öffnen ist in aller Munde, um die Eltern zu entlasten, Sozialkontakte zu ermöglichen, Bildungsunterschiede zu reduzieren und so weiter. Dies zeigt doch, welch hervorragende Arbeit in den Kitas und Schulen neben der Wissensvermittlung geleistet wird.

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Doch von einer entsprechenden Würdigung und dem Dank seitens der Politik und der breiten Bevölkerung wird in den Medien nicht berichtet. Es würde diesen Beschäftigten sicher sehr gut tun. Wahlkämpferisch wird von der Kultusministerin die Öffnung propagiert. Doch ein tragbares, überzeugendes Konzept wurde in zwölf Monaten noch nicht vorgelegt. Wird der Unterricht effizient, wenn alle 20 Minuten gelüftet werden muss?

Die Ausstattung aller Kitas und Schulen mit Lüftungsanlagen bedarf unter einem Prozent der von den Parlamenten beschlossenen Corona-Budgets. Sind uns dies unsere Kinder und Jugendlichen nicht wert?

Doch anstelle pragmatisch vorzugehen und zu handeln, wird über Zuständigkeiten und Kompetenzen gestritten. Zahlen müssen es die Bürger unabhängig davon, ob dies in kommunalen-, Kreis-, Landes- oder Bundesbudgets abgebildet wird. Wären Lüftungsanlagen nicht eine gute Voraussetzung zur Öffnung dieser Einrichtungen?

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Hoffen wir, dass wir die Öffnung ab dem 22. Februar mit diesen dürftigen Konzepten nicht bereuen müssen. Wenn eine Kultusministerin in zwölf Monaten kein tragbares, sicheres Konzept hierfür zustande bringt, wie glaubt sie dann ein ganzes Bundesland regieren zu können?

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