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Leserbrief - Zu „Eine Pandemie ist keine Privatsache“ (FN, 23. November) „Was nun, Ampelkoalition?“

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Der letzte Akt der Einheit der BRD, die Wiedervereinigung, liegt schon weit zurück.

Vom Anbeginn der Pandemie ging es vielen Mitgliedern von Bundestag und Bundesrat, vor allem aber den Landesfürstinnen und Landesfürsten, darum, die Position der mahnenden Bundeskanzlerin Merkel und der von der CDU/CSU dominierten Bundesregierung zu schwächen.

Fast zwei Jahre konnten wir das Konferenzen-Schauspiel miterleben.

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Motto: Gemeinsame Beschlüsse vor Ort fassen, zu Hause die Eigenständigkeit betonen.

Ergebnis: 16 Bundesländer, ständig 16 verschiedene Lösungen. Der Höhepunkt dieses Taktierens der zukünftigen Bundesregierung ist wohl das aktuelle Infektionsschutzgesetz. Den Bundesländern wurde die Verantwortung zur Bekämpfung der Pandemie – mit festgelegtem Maßnahmenkatalog – übertragen.

Jetzt hat das Bundesverfassungsgericht klargestellt, dass die sogenannte „Bundesnotbremse“ der alten Regierung, mit der die Pandemie effektiver bekämpft werden konnte und kann, rechtens war.

Was nun, Ampelkoalition und Ministerpräsidenten?

Weiter Aktionismus?

Armes Deutschland.

Die Solidargemeinschaft von einst entwickelte sich zu einer Fun- und Konsumgesellschaft.

Während Virologen und Ärzteverbände vor dem Kollabieren der Krankenhäuser warnen: Egoismus statt Gemeinschaftssinn und Vernunft.

Die Intensivstationen wurden bisher zum größten Teil von Nicht-Geimpften belegt.

Überschrift in den FN vom 23. November: „Eine Pandemie ist keine Privatsache“.

Beängstigend: TV-manipulierbar:

Durch Armin Laschets Lachen während der Flutkatastrophe wurde er zu „einer negativen Ikone“ degradiert.

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