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Leserbrief - Zum Verhalten von US-Präsident Trump in Bezug auf die Golanhöhen „Was muss man noch erwarten?“

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Es vergeht kaum ein Tag, an dem US-Präsident Trump nicht in ein neues Fettnäpfchen tritt. Es bestand kein Anlass, außer Israel-Präsident Netanjahu beim bevorstehenden Wahlkampf zu unterstützen, um die Golanhöhen plötzlich als israelisches Staatsgebiet anzuerkennen.

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Schließlich wurden diese 1967 von Syrien erobert und seit 1981 als annektiertes Gebiet verwaltet. Die Golanhöhen gelten international als Teil Syriens und deren Annexion ist von den meisten Staaten nicht anerkannt worden.

Doch Trump musste wieder mal zwitschern und per Twitter bekanntgeben, dass es nach 52 Jahren an der Zeit sei, die Anerkennung seitens der USA vorzunehmen.

Was muss man bei diesem Populisten noch alles erwarten? Vielleicht erkennt er demnächst auch die Annexion der Krim durch Russland an, als Dank für die ihm zuteil gewordene Wahlkampfhilfe 2016 gegen Frau Clinton.

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Als Begründung könnte er anführen, dass die Krim zu Zeiten der Sowjetunion ohnehin russisch war und Nikita Chruschtschow in einem schwachen Moment Mitte der 1950er-Jahre die Halbinsel an die Ukraine verschenkt hat.

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