„Was ist Wahrheit?“

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Leserbrief zu „Vom ,Panzerkardinal‘ zum Papst im Ruhestand“ (FN, 2. Januar).

Lieber Herr Töngi, schon Pontius Pilatus stellte sich die Frage „Was ist Wahrheit?“ und deutete an, dass es sie aus seiner Sicht nicht gäbe. Denn alles sei eben relativ zu sehen und zu bewerten, rein aus Nützlichkeitsgründen des Betrachters.

Bei Ihrer Bewertung der Lebensleistung von Benedikt 16. fand ich bei Ihnen keine einzige positive Hinwendung zum verstorbenen Pontifex.

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Vom „Panzerkardinal“ zum Papst im Ruhestand

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Einmal schrieben sie von einem „großartigen“ Theologen. War das vielleicht ein Ausrutscher und nur ironisch gemeint? Kann ein Mensch so ein „totaler Versager“ sein, wie sie den deutschen Papst Benedikt charakterisieren und interpretieren, ein Mensch rückwärtsgewandt, gewillt als „Panzerkardinal“ und später als Papst, Alttradiertes zu zementieren und bereit, jeglichem Fortschritt die Stirn zu bieten, genau wie sein Vorgänger Johannes Paul II, die beiden Fortschrittsverweigerer, wie Sie meinen.

Nun, schon Shakespeare weist auf folgendes Faktum hin: „Schauen zwei Menschen vom gleichen Standpunkt aus in die gleiche Richtung, so sehen sie zwei verschiedene Welten.“

Sind Sie sicher, so viel wahrhafter und klarsichtiger als der verstorbene Benedikt 16. zu sein?