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Wann kommt die Umsetzung?

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© Fotolia/mapoli-photo

Zum zweiten Bahnsteig in Königshofen (FN, 28. Juli)

Der Wiedererrichtung der zweiten Bahnsteigkante in Königshofen sei sachlich nicht zu rechtfertigen, weil die Deutsche Bahn zu hohe Kosten aufrufe, so das Stuttgarter Verkehrsministerium (FN vom 28.07.2022). Die Anbindung der Messestadt in beide Richtungen der Frankenbahn sei durchaus attraktiv.

Ist das nicht Volksverdummung?

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Königshofen hatte 120 Jahre die zweite Bahnsteigkante, die dann von der Bahn selbst abrasiert wurde. Nach Verursacherprinzip müsste die Bahn den Bahnsteig wieder herstellen.

Dann käme sie vielleicht vom hohen Ross der geforderten Super-Bahnsteigkante herunter.

In Königshofen kann ich mit der Franken-Regionalbahn nur in Richtung Lauda einsteigen. Für Fahrten Richtung Osterburken muss ich erst nach Lauda. Für den Fernverkehr kann ich dann den Regionalexpress nehmen – flotte Sache. Für den Nahverkehr muss ich mit dem RE nach Osterburken, von dort mit der RB wieder zurück.

Thomas Heinrich hat es vorgerechnet (FN vom 15. September 2021): Für die Strecke Königshofen-Boxberg (acht Kilometer und zweimal umsteigen) brauche ich 52 Minuten – das soll „attraktiv“ sein?

Königshofen ist die bevölkerungsstärkste Gemeinde (2800 Einwohner) zwischen Lauda-Osterburken. Ausgerechnet sie bleibt ohne zweiten Bahnsteig, damit weitgehend ausgegrenzt vom RB-Probebetrieb.

Wie sollen da genügend Fahrgäste zusammenkommen? 2019 wurde der zweite Bahnsteig für den Probebetrieb noch für 2020 angekündigt, die Fahrpläne nannten die Abfahrtszeiten Richtung Osterburken.

Wann kommt die Umsetzung?

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