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Leserbrief - Zu „Rassistische Morde erschüttern die Republik“ (FN, 21. Februar) „Wacht auf, solange es nicht zu spät ist“

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Wehret den Anfängen: Angestachelt durch Hass- und Hetzparolen einer Partei, die keine Alternative für alle vernünftigen Menschen sein kann und darf, ziehen Rassisten wie im Fall NSU, dem Mord am Kasseler Regierungspräsidenten, den Morden in Halle und jetzt in Hanau marodierend durch die Lande, und keiner im direkten Umfeld will etwas von den Absichten gewusst haben. Wie naiv muss man heute noch sein, um Vertreter dieser Partei in die Parlamente zu wählen.

Das Schlimme daran ist, dass es nicht nur primitive Dumpfbacken sind, die auf die Parolen hereinfallen, sondern durchaus auch intelligente Vertreter der Mittelschicht. Bevor wir mit den Fingern auf die große Zahl der Wähler in den neuen Bundesländern zeigen, dürfen wir nicht vergessen, dass die Protagonisten wie Hoecke, Meuthen und Gauland die Profiteure einer funktionierenden westlichen Demokratie waren und sind, die sie heute zerstören wollen. Diese Volksverführer treibt der Drang nach persönlicher Macht voran, auch auf das Risiko hin, dass ihr Bestreben wie 1945 in der Katastrophe enden könnte.

Besorgniserregend ist, dass sich der Rechtsextremismus schon heute wie ein Krebsgeschwür in Polizei, in der Bundeswehr und in der Justiz ausgebreitet hat.

Man kann also allen Sympathisanten und Wählern nur zurufen: Wacht endlich auf, solange es noch nicht zu spät ist und wählt die Volksverhetzer nicht in die Parlamente, auch nicht vor Ort; denn sonst drohen Verhältnisse wie in den dreißiger Jahren.

Macht Euch nicht mitschuldig an den bisherigen und zukünftigen Opfern. Hanau ist nicht die Endstation.

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