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Leserbrief - Zu „Zahlen Rentner zu viele Steuern?“ (FN 25. Februar) Versteckte Steuererhöhung

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Die Mehrzahl der Rentner haben dafür kein Verständnis. Denn die breite Masse, die ihr gesamtes Leben abhängig beschäftigt war und Pflichtbeiträge in die Rentenkasse bezahlt hat, soll im Ruhestand nochmals zur Kasse gebeten werden. Der Begriff „Doppelbesteuerung“ ist also angebracht. Seit der Gesetzgeber seit 2005 das System der nachgelagerten Rentenbesteuerung eingeführt hat, war bei Renteneintritt im Jahr 2005 die Rente zu 50 Prozent steuerpflichtig. Ab 2006 wurde die Steuerpflicht jährlich um zwei Prozentpunkte erhöht, bis bei Renteneintritt im Jahr 2040 die Rente zu 100 Prozent steuerpflichtig wird. Hinter dieser Regelung steckt jedoch noch eine versteckte Steuererhöhung. Denn, während im Jahr 2005 der Rentenbetrag zu 50 Prozent steuerfrei war, wurde dieser steuerfreie Betrag einmalig fixiert, so dass er im Laufe der Jahre nicht an den Rentenerhöhungen partizipieren konnte. So werden aus den ursprünglich 50 Prozent Steuerfreiheit bald nur noch 35 bis 40 Prozent. Auf die in Bälde anstehende Entscheidung des Bundesfinanzhofes zu diesem Thema bin ich sehr gespannt.

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