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Leserbrief - Zu „E-Autos nicht marktreif“ (FN, 23. Dezember) „Verkehrswesen widersinnig“

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Bei einem zirka 50-prozentigen Anteil von fossilen Energien bei der Stromerzeugung darf das bezweifelt werden. Die deutsche Autoindustrie will damit ihren Flotten-CO2-Ausstoß schönen, um Strafzölle aus Straßburg zu vermeiden. Wirkliche Umweltpolitik sieht anders aus. Jetzt entstehen die Emissionen im Kraftwerk.

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Wir sollten in diesem Zusammenhang nicht vergessen: Die Natur lässt sich nicht betrügen. In den letzten 15 Jahren hätte man die grüne Stromerzeugung viel mehr fördern müssen, anstatt sie auszubremsen.

Erst wenn grüner Strom in ausreichender Menge zur Verfügung steht, machen E-Autos einen Sinn. Unser ganzes Verkehrswesen ist absolut widersinnig.

Die Autoflut, wie wir sie heute haben, hätte erst gar nicht entstehen dürfen. In den vergangenen Jahrzehnten ist der Ausbau und Aufbau der Bahn sträflich vernachlässigt worden.

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Sie müsste die Hauptlast des Verkehrs tragen und das auf einem Dreißigstel der Fläche, wie sie das Auto benötigt.

Die Zahl der Autos muss drastisch verringert werden. Den Rest können wir dann elektrisch oder auch eventuell mit Wasserstoff betreiben. Die Zahl der Verbrenner einfach durch E-Autos zu ersetzten ist hanebüchen. Die Staus hätten wir dann genauso.

Am 28. Juni 2018 hatten wir auf unseren Straßen 13 000 Kilometer Stau. Bahn braucht das Land!

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