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Leserbrief - Zum aktuellen Thema Sprachgebrauch „Verharmlosung des Tötens“

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Aktuell wird viel diskutiert um Worte und Begriffe, die nicht mehr benutzt werden sollen oder dürfen. Vieles ist meines Erachtens berechtigt, manches übertrieben.

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Zwei Begriffe tauchen bei diesen Diskussionen bisher nicht auf, treiben mich aber schon lange um.

Am 8. Mai jährte sich das Ende des Zweiten Weltkriegs und seitdem gibt und gab es auf der Welt unzählige weitere Kriege.

Und immer wird bei den umgekommenen Soldaten von Gefallenen gesprochen. Das ist meiner Meinung nach eine solche begriffliche und wohl bewusste Verharmlosung des Tötens.

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Jemand der fällt, kann in der Regel wieder aufstehen. Ein getöteter Soldat kann das nicht mehr. Sogenannte Zivilisten übrigens auch nicht. Aber die fallen ja auch nicht.

Interessant ist, dass dieser Begriff, so weit ich weiß, weltweit gebraucht wird. Warum nimmt man das einfach so hin. War schon immer so...?

Dieses Töten sollte man beim Namen nennen. Ein Soldat wird getötet und fällt nicht.

Genauso wenig bricht ein Krieg aus, wie zum Beispiel ein Vulkan. Er wird immer angezettelt von politikunfähigen, machthungrigen, narzisstischen und egoistischen Menschen (meist Männern).

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Hierüber sollten der weltweite Journalismus, die Politiker und die ganze Gesellschaft mal nachdenken.

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