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Leserbrief - Zu „Cerberus macht Commerzbank Druck“ (FN, 17. Juni) „Verdienen Namen Großbank nicht mehr“

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Redakteur Obertreis vergleicht in seinem Beitrag die Commerzbank mit der Deutschen Bank und verteilt hierbei der Deutschen Bank ein „Lob“ auf niedrigem Niveau. Sie habe seit Ende 2019 um rund 20 Prozent zugelegt, während die Commerzbank 25 Prozent verlor. Und somit auch der Bund, der mit 16 Prozent größter Anteilseigner der Commerzbank ist.

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Aber was heißt das schon? Der mit fünf Prozent zweitgrößte Aktionär Cerberus ist 2017 eingestiegen und hat 2018 den Höchststand der Aktie mit mehr als 13 Euro erleben dürfen und ist mit dem derzeitigen Kurs von rund 4,15 Euro natürlich unzufrieden.

Aber wenn Herr Obertreis eingangs seines Berichtes die Deutsche Bank als „Vorbild“ nennt, ist dies mehr als fehl am Platz, denn die Deutsche Bank ist eigentlich viel tiefer gefallen: Der Aktienkurs per 31. Dezember 2006 lag bei 101,34 Euro, bei 4,00 Euro Dividendenzahlung. Kurs 17. Juni 2020: 8,48 Euro, bei null Dividendenzahlung.

Also im Grunde zwei Privatbanken, die ihren Namen „Großbank“ schon lange nicht mehr verdienen.

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