Leserbrief - Zum Besuch des Grünen-MdL Daniel Renkonen in Creglingen Ursachen der Klimaerwärmung werden konträr diskutiert

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Bei der Information über meinen Diskussionsbeitrag zur Rettung des Klosterwaldes ist dem Berichterstatter ein Fehler unterlaufen. Der Wortlaut, dass ich die globale Erderwärmung anzweifeln würde, ist sachlich falsch!

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Zweifellos haben wir in den letzten 30 Jahren eine Phase der globalen Klimaerwärmung erlebt. Allein die Erklärung der Ursachen wird in der Fachwelt konträr diskutiert. Da möglicherweise einer Seite die entscheidenden Argumente fehlen, werfen die CO2-Befürworter und Klima-Modellierer, den Klimawissenschaftlern, die messbare Forschungsergebnisse vorlegen können, vor, dass sie "Klimaskeptiker" seien. Dieser Begriff fiel auch bei der Klima-Diskussion in Creglingen. Diese Verunglimpfung renommierter Wissenschaftler ist in der Wissenschaftsgeschichte ohne Beispiel. In Deutschland wird die gesamte Energiewirtschaft umgekrempelt.

Hunderte von Milliarden an Investitionen werden mit dem Argument "Schutz des Klimas" getätigt. Viele Tausend Quadratkilometer werden für einen vermeintlichen Klimaschutz zerstört! Es ist für mich und für viele andere unerklärlich, dass trotz dieser fundamentalen Maßnahmen und Eingriffen nicht alle wissenschaftlichen Argumente für eine wirklich abgesicherte Entscheidung gehört werden.

Jeder, der sich mit einer Diagnose und Behandlungsempfehlung seines Arztes unsicher ist, holt sich eine Zweit- oder Drittmeinung ein. Warum nicht bei dem schwerwiegenden Eingriff in die deutsche Wirtschaft und in die Umwelt durch Erneuerbare Energien? Seit zirka 1850 kam es aufgrund natürlicher Ursachen zu einem Anstieg der globalen Temperatur.

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Nach dem Zweiten Weltkrieg parallel zum Wirtschaftsaufschwung und aufgrund der Zunahme der Ozeantemperaturen kam es dann zu einem Anstieg der globalen CO2-Konzentration. Den Anstieg der Temperatur allein mit dem Anstieg der CO2-Konzentration zu begründen ist so, als wenn man behaupten würde, dass der Rückgang der Störche einen Einfluss auf das Sinken der Geburtenrate in Deutschland gehabt hätte, nur weil zwei Messgrößen phasenweise einen parallelen Verlauf hatten.

Wie Fritz Kuhn, Oberbürgermeister von Stuttgart, vor einigen Wochen zitierte, ist es wichtig, dass man die Vergangenheit anschauen muss(!), wenn man die Gegenwart verstehen will. Die klassischen Klimawissenschaften haben die Vergangenheit angeschaut und die Ursachen für Klimaänderungen im Wesentlichen verstanden. Es ist die Sonne, die seit Jahrtausenden und Jahrmillionen das Weltklima beeinflusst.

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Die Klimaerwärmung der vergangenen Jahrzehnte ist im Klimarückblick überhaupt nichts besonderes. Auch die warmen Temperaturen liegen im natürlichen Rahmen und die Schnelligkeit der Änderung ebenso. Das sind gemessene Fakten! Auch, dass eine neuerliche Klimaabkühlung bereits im Gange ist!

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Wer dies bei der Klima-Diskussion ignoriert, wird sich bald damit beschäftigen müssen, ob er wirklich nach allerbestem Wissen seine milliardenschweren Entscheidungen zum Einsatz von Erneuerbaren Energien richtig getroffen hat. Auch Herrn Renkonen war unbekannt, dass im letzten IPCC-Bericht die CO2-Sensitivität, in welchem Umfang Kohlendioxid die globale Temperatur beeinflusst, in Frage gestellt wurde. In einer Fußnote des IPCC-Berichtes wird nämlich "nebenbei" zugestanden, dass über den Wert der Klimasensitivität des CO2 keine Einigkeit in der Fachwelt besteht!

Auf dieser brüchigen Basis wird aber inzwischen die deutsche Energiewirtschaft umgekrempelt und der Klosterwald bei Creglingen zerstört! Möglicherweise ist diese Fußnote aber auch bei der abschließenden Zensur, um nur die "passenden" Informationen zuzulassen, wie es bei allen IPCC-Berichten durchgeführt wurde, übersehen worden.