Leserbrief - Verkehrsberuhigung im Alemannenweg Unnötig wie ein Kropf

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Leserbrief-Schreiber: Rosemarie Bowitz (Bad Mergentheim)
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So unnötig wie einen Kropf finde ich die farblich gekennzeichnete so genannte Geschwindigkeitsreduzierung. Zum Ersten hat es nicht mehr Wirkung als eine leichte Bodenwelle, über die man ungebremst schaukelt. Zum Zweiten kommt nach zirka 30 bis 50 Metern eine Ampel und danach eine scharfe Linkskurve. Diese zwei Faktoren zwingen den Autofahrer sowieso, das Tempo zu drosseln. Für die Friedhofsbesucher ändert sich durch die rötliche Farbe auch nichts, denn es ist kein bevorrechtigter Übergang, und auch da müssen sie warten, bis kein Auto kommt. Warum also Steuergelder verschwenden, wo es keinen Sinn und Nutzen hat? Ich habe in anderen Städten wahrscheinlich schon günstigere Varianten zur Verkehrsberuhigung gesehen, die weniger aufwendiger zu bewerkstelligen sind. Zum Beispiel waren über die ganze Fahrbahnbreite festgeschraubte, abgerundete schwarz-gelbe Balken zirka 30 Zentimeter breit und acht bis zehn Zentimeter hoch. Solche Hindernisse - ein oder zwei Stück - gehören aber an die richtige Stelle.

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Im Alemannenweg zwischen der Austraße und der Maurus-Weber-Straße, die täglich von Schulkindern überquert werden muss, und wo die Autos nur so durchrasen. Muss erst etwas passieren, bevor gehandelt wird? Bei solchen Projekten wäre es auch angebracht, die Anlieger mit einzubeziehen. Trotz allem wünsche ich schöne, besinnliche Weihnachten.