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Leserbrief - Zu Leserbrief „Wird alles akzeptiert?“ (FN 22. Mai) Umdenken wäre besser

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Vielleicht enttäuscht es Sie, Frau Diez, aber eine „Mutti“ muss Querdenker und den Rest des Volkes nicht zusammenführen. Weil Querdenker sich eben quer stellen und auch quer handeln wollen.

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Uns Mitbürger als unbelesene, gar mürbe Dummchen hinzustellen gehört noch zu den geringsten Überheblichkeiten dieser Gruppierung. Ich möchte es deutlich sagen: Querdenker sein ist Mist! Sie verdienen keine Solidarität, denn solidarisch sind sie selbst ja auch nicht.

Für Querdenker sollte eine regelmäßige Testpflicht gelten, vom Arzt vorgenommen und nicht auf Kosten der Allgemeinheit. Wer nicht geimpft, getestet oder genesen ist, der soll bitte ein Schild tragen mit der Aufschrift „Ich bin Querdenker“. Dann können wir einen großen Bogen um ihn herum machen, um uns nicht zu gefährden. Ungeimpfte – mit Ausnahme derer, bei denen medizinische Gründe dagegen sprechen – und Ungetestete sollten öffentliche Einrichtungen aller Art meiden, oder noch einfacher: umdenken und sich impfen lassen. Vielleicht mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson, der stammt aus den USA, dem freiesten Land der Welt. Dort können sie sogar das Capitol stürmen. Doch Vorsicht! Die Freiheit wird hier neuerdings von Wachleuten mit Maschinenpistolen verteidigt. Denn auch in einer Demokratie werden Grundrechte immer wieder mal eingeschränkt, insbesondere wenn es auf gegenseitige Rücksicht ankommt.

Also: den kleinen Pieks werden Sie schon ertragen, es wird Sie nicht umbringen. Zum Schluss ein optimistischer Gruß an alle Querdenker: Lasst Euch impfen, es ist das Gebot der Stunde, auch und gerade in der Demokratie. Und es ist solidarisch!

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