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Leserbrief - Zu „Inflation erneut unter Nullmarke“ (FN, 1. Dezember) „Über neue Strategien nachdenken“

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Nach einem Jahr Amtszeit ist es der Nachfolgerin von Mario Draghi, Christine Lagarde, als Chefin der Europäischen Zentralbank nicht gelungen, die Inflationsrate auf die gewünschten knapp zwei Prozent zu erreichen, damit eine angebliche Preistabilität erzielt werden kann.

Bereits ihr Vorgänger Draghi war als EZB-Präsident abgetreten, ohne jemals eine Zinserhöhung vermelden zu können.

Zum Leidwesen hauptsächlich der deutschen Sparer, wo immer noch geringe, oder gar Minuszinsen vorherrschen.

Es wäre also für die smarte Französin und frühere IWF-Präsidentin höchste Zeit, über neue Strategien nachzudenken, damit das von der Europäischen Zentralbank vorrangige Ziel einer Inflationrate von knapp unter zwei Prozent erreicht wird.

Denn die bisherige Strategie zeigte in den vielen Jahren keine Wirkung und vor allem die Sparer hoffen seit Jahren auf Veränderungen.

Die Vergabe von hunderten Milliarden Euro an billige Staatsanleihen halfen im Übrigen haupsächlich einigen maroden Staaten, um ihr politisches Missmanagement zu überdecken.

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