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Leserbrief - Zu Leserbriefen zum Thema Impfpflicht (FN, 11., 13. und 16. Dezember) „Stärke mit einem ,Basta‘ zeigen“

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In vielen Medien wird auf die Impfpflicht eingegangen. Argument dagegen sei, „eine Spaltung der Gesellschaft“. Ist diese nicht schon längst erfolgt?

Sicher nicht durch die über 70 Prozent der Geimpften. Löst die beschlossene Berufsgruppen-Impfpflicht nicht wieder unnötige Diskussionen, Benachteiligung und eventuelle Berufsaufgabe dieser Personen aus? Wäre es nicht sinnvoll und vor allem notwendig gewesen eine Impfpflicht für „Alle“ zu beschließen? Denn Vernuft und Einsicht dieser Minderheiten, unter denen zu dem randalierende Personen sind, ist auch nach 20 Monaten leidvollen Coronas, nicht zu erwarten. Bedeutet Demokratie nicht auch Mehrheitsrecht, anstatt die Minderheit dominiert die Mehrheit?

Proteste erfolgen jetzt wegen der Berufsgruppen-Impfpflicht. Wenn das „alternativlose“ Gesetz der Impfpflicht für alle kommt, flammen erneut Proteste auf. Hätte man diese zweite Protestwelle so nicht verhindern können? Hat die Politik auch hier als Voraussetzung versäumt, ein zentrales Impfregister zu initiieren? Müsste die Politik nicht endlich Entschlossenheit, gesellschaftliche Verantwortung und Stärke mit einem „Basta“ zeigen?

Erfahrungen sowohl im familiären als auch gesellschaftlichen Umfeld zeigen, dass letztendlich entschlossen handelnde Personen mehr Respekt und Anerkennung erhalten, als Zauderer.

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