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Leserbrief - Zu „Wieviel Blaulicht ist auf deutschen Straßen erlaubt?“ (FN, 20. November) „So sicher wie irgend möglich“

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Es kann einfach nicht sein, dass an irgendwelchen Schreibtischen, im konkreten Fall im Bundesverkehrsministerium, entschieden wird, dass zum Beispiel die blauen Frontblitzer bei Einsatzfahrzeugen, hier bei der Feuerwehr, wie in den Fränkischen Nachrichten zu lesen, abgebaut werden müssen. Okay, am Schreibtisch kann einem nicht viel passieren. Was ist aber bei den Einsatzfahrten. Die Besatzungen der Rettungsfahrzeuge riskieren bei den Einsätzen das eigene Leben, um das andere zu retten.

In meiner aktiven Zeit im Rettungswesen Anfang der 1970er Jahre, damals in Ulm, gab es auch so eine unqualifizierte Eingabe bei einem Einsatz mit dem Notarztwagen. Seiner Zeit war es ein Ulmer Stadtrat, der sich darüber in der Südwestpresse geäußert hat, dass ihn das Blaulicht bei seiner Nachtruhe störe.

Der damals diensthabende Notarzt hat ironisch in der Gegendarstellung gemeint, dass, wenn bei dem besagten Stadtrat ein entsprechender Einsatz notwendig sei, dass man dann ohne Blaulicht komme. Das nur am Rande erwähnt.

Bei der heutigen Verkehrsdichte kann man nicht genug absichern, und es ist auch zwingend notwendig. Je eher man ein Einsatzfahrzeug sieht, umso eher kann man reagieren.

Last but not least: Wie oft hört man im Straßenverkehr von anderen Verkehrsteilnehmern das Gedröhne von überlauten Soundanlagen, deren Dezibel die einer Disco in den Schatten stellen. Das heißt, man muss unbedingt auch optisch jeden Einsatz von Beginn bis zum Schluss absichern.

Ich hoffe, dass niemand je ein Einsatzmittel brauchen wird, aber wenn doch, soll alles so sicher wie irgend möglich ablaufen.

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