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Leserbrief - Zur Berichterstattung über den Krieg in der Ukraine „Sind wir noch zu retten?”

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Sind wir noch zur retten? Angesichts der aktuellen Situation und Politik im Ukraine-Konflikt stelle ich diese Frage.

Ich bin nicht bereit für diese Auseinandersetzung unseren Wohlstand, unser Leben und in besonderem Maße nicht das Leben meiner Kinder und Enkelkinder zu opfern.

Am Ausbruch dieses Kriegs ist aus meiner Sicht nicht nur Russland schuld, sondern auch die Nato, die mit aller Gewalt einen Beitritt der Ukraine unterstützt und fördert, und dabei genauso über Leichen geht wie Herr Putin. Es stellt sich zwangsläufig die Frage, wer hat daran ein so immenses Interesse. Hauptverdächtiger ist hier wieder einmal die USA, die ihren militärischen Weltanspruch auch weiterhin in Europa ausbauen will und uns in diesen Stellvertreterkrieg mit hineinzieht. Der europäische Widerstand diesbezüglich ist sehr gering, wir marschieren im Gleichschritt mit. Auch die Medien berichten sehr einseitig über die Geschehnisse.

Gerade wir Deutschen sind mit unserem unberechtigten Angriff auf Russland 1941 und vielen Millionen Toten in der Pflicht, die Sicherheitsbedenken ernst zu nehmen. Russland hat mehrfach in der Vergangenheit berechtigt vor einer weiteren Osterweiterung der Nato gewarnt, was natürlich nie ernst genommen wurde.

Abschließend möchte ich noch Gedanken des weltoffenen weitsichtigen Politikers Egon Bahr hinzufügen: „In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Es gibt keine Stabilität in Europa ohne die Beteiligung Russlands.“

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