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Leserbrief - Zu „Zeichen der Hoffnung“ (FN, 18. April) „Sehr erfreuliche Mitteilungen“

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Sehr erfreulich war die Mitteilung des Robert-Koch-Instituts (RKI), dass derzeit ein Corona-Infizierter nur noch 0,7 andere Personen ansteckt, was die Politiker auch zu den jüngsten Lockerungen der Beschränkungen im öffentlichen Leben veranlasste.

Auch immer mehr Infizierte kommen als genesen zurück. Was mich aber als Leser der täglichen Corona-Zahlen in Deutschland auf Seite 2 der FN stutzig macht, ist die Zahl der Toten im Verhältnis zu den Infizierten. Die FN geben in ihrer Statistik immer die Infizierten und die Toten (in Klammern) an. Lange Zeit lag dieser Quotient bei etwa 1,5 Prozent bundesweit.

Nun habe ich mir am Samstag die Mühe gemacht, wie der Quotient in den einzelnen Bundesländern liegt, und bin zu folgendem Ergebnis gekommen: Deutschland gesamt 2,9 Prozent, Berlin (1,7), Hamburg (1,7), Rheinland-Pfalz (1,8), Mecklenburg-Vorpommern (2,0, Sachsen-Anhalt (2,2), Sachsen (2,4), Schleswig-Holstein (2,5), Nordrhein-Westfalen (2,8), Hessen (3,0), Thüringen (3,0), Bayern (3,2), Baden-Württemberg (3,3), Niedersachsen (3,3), Brandenburg (3,4), Saarland (3,6), Bremen (4,0). So haben das Saarland und Bremen zwar die wenigsten Corona-Toten, bezogen auf die Infizierten, aber die höchste Sterbequote!

Ob die diversen Sterbequoten Rückschlüsse auf die medizinischen Qualitäten der einzelnen Länder zulassen, mag ich nicht zu beurteilen.

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