Leserbrief zur FN-Berichterstattung über die Grundsteuererklärung über das Elster-Programm. Schwierig, die „Elster“ zu füttern

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Deutsch ist seit 50 Jahren meine Muttersprache. Ich ging in den Kindergarten und 13 Jahre in die Schule, die ich mit dem Abitur abschloss. Ich studierte sechs Jahre, ergänzend promovierte ich. Eine Dyslexie (Lesestörung) ist bei mir nicht bekannt.

Das änderte sich nun schlagartig, als eine „Elster“ auf meinen Grund steuer(te).

Ich fütterte sie beschwerlich, aber reichlich. Doch dabei beging ich offensichtlich mehrere Fehler. Ich wollte sie losschicken, was aber nicht gelang.

Ihre Erklärungen hierfür verstand ich nicht, obwohl sie wortreich sprach und es eindeutig Deutsch war. Ich darf alle, die keine Deutsch-Muttersprachler sind, nicht so lange in der Schule waren und weder studierten noch promovierten, bitten, mich nicht allzu ausgiebig auszulachen (die Mauern unserer Burg würden hiervon zweifelsfrei einstürzen). Ich wünsche ihnen vielmehr, dass sie auf ihrem Lebensweg mehr über Vogelkunde und die „Elster“ lernten als ich.

Zugleich möchte ich uns allen mein tiefstes Bedauern darüber aussprechen, dass es heutzutage so schwierig ist, eine „Elster“ auf eigenem Grund zu füttern. In meiner Kindheit legte ich lediglich Vogelfutter aus. Mehr brauchte ich nicht zu tun. Warum geht das heute nicht mehr?

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Dr. Christian Löser, Wertheim
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