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Leserbrief - Zu „Spahn: ,Beginn einer Epidemie’“ (FN, 27. Februar) „Schritte bereits in die Wege geleitet“

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Bereits in der aktuellen Landtagsdebatte am 5. Februar zum Coronavirus ermahnte ich Minister Lucha, dieses Virus ernst zu nehmen und Vorbereitungen für den Ernstfall zu treffen.

Er jedoch relativierte und verharmloste die Infektionsgefahr durch einen naiven Vergleich mit den Grippeviren. Ich bemängelte in dieser Debatte auch die unzureichende Information der Bevölkerung und der Abgeordneten.

Am Dienstag forderte ich in einer Presseerklärung Herrn Lucha dazu auf, darauf hinzuwirken, dass die Messe in Hannover abgesagt wird, bei der 8000 Chinesen erwartet werden. Dies nicht zu tun, wäre in meinen Augen grobfahrlässig und verantwortungslos.

Auch wandte ich mich am Mittwoch mit der Bitte, eine mögliche Ausbreitung des Virus im Main-Tauber-Kreis in Betracht zu ziehen und entsprechende Vorkehrungen zu treffen, an Herrn Landrat Frank, der mir bestätigte, dass bereits Schritte in die Wege geleitet werden. Er beweist damit mehr Weitblick und Sachverstand als der Minister. Die AfD-Kreistagsfraktion hat zusätzlich eine Anfrage an den Landrat gerichtet, um zu erfahren, wie gut unser Kreis generell auf Katastrophen vorbereitet ist.

Wenn das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe eine Rezeptsammlung für ein Notfallkochbuch ohne Strom startet, ahnt jeder Bürger, dass auch ein Blackout (ein länger anhaltender Stromausfall) in unserem Land nicht mehr auszuschließen ist.

Jeder weiß, wer dafür verantwortlich zeichnet, dass ein sicherer und bezahlbarer Strom aus ideologischen Gründen einer anfälligen und enorm teuren Energieversorgung weichen musste.

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